Bildtitel Foto Mozartwoche 2022 Präsentation im Mozart-Wohnhaus v. li. Johannes Honsig-Erlenburg (Präsident Stiftung Mozarteum Salzburg) und Intendant Rolando Villazón

Salzburg (A)

Mozartwoche 2022

Das bedeutendste Mozart-Festival der Welt feiert die besten "Saiten" des großen Komponisten: Die Mozartwoche 2022 widmet sich Mozarts Werken für Streichinstrumente 

Mit einer Fülle von Konzerten und Veranstaltungen werden Mozarts Werke für Streicher den musikalischen Schwerpunkt von Rolando Villazóns vierter Festival-Ausgabe bilden; dabei zeigt eine erlesene Auswahl der besten Mozart-InterpretInnen unserer Zeit die ganze Bandbreite von Mozarts Schaffen auf. „Die Mozartwoche 2022 wird exakt am Geburtstag des beliebtesten Komponisten aller Zeiten in voller Pracht und Blüte wieder live vor Publikum erstrahlen“, freut sich Intendant Rolando Villazón und ergänzt: „Wir können es kaum erwarten, nach den großen Herausforderungen für uns alle in diesen Zeiten Mozarts leuchtende Musik wieder für unsere Besucherinnen und Besucher in den Konzertsälen spielen und singen zu dürfen.“

Getreu dem ausgegebenen Credo „Mozart pur“ taucht das Festival 2022 wiederum tief in den Mozartschen Kosmos ein und vereint Ausdrucksformen wie Musik, Wort, Theater, Pantomime, Tanz und Puppenspiel, die Wolfgang Amadé so sehr liebte, um seine schillernde Vielfalt auf der Bühne widerzuspiegeln. Das weltweit wichtigste Mozart-Festival bietet im kommenden Jahr mehr als 60 Veranstaltungen, darunter konzertante beziehungsweise halbszenische Opernaufführungen, Orchesterkonzerte, Kammermusik, Mime-Theater, Film, Talk und vieles mehr. Renommierte Größen der Klassik wie Anne-Sophie Mutter, Martha Argerich, Mitsuko Uchida, Midori Seiler, Christina Pluhar, Daniel Barenboim, Ivor Bolton, François Leleux, Jordi Savall, Sir András Schiff, Rainer Honeck, Riccardo Minasi und natürlich die Wiener Philharmoniker sowie gefeierte Stars der jüngeren Generation wie Lisa Batiashvili, Janine Jansen, Robin Ticciati und Emmanuel Tjeknavorian reisen im Jänner 2022 für das erste Festival des Jahres in die Mozart-Stadt.

www.mozarteum.at

ARD startet neues Klassik-Angebot
Musikalische Welten von Barock bis Filmmusik

Mit der Themenwelt „ARD-Klassik“ präsentiert die ARD ab Karfreitag 2021 ein neues gemeinsames Angebot in der ARD-Mediathek. Dieses bündelt unter ard-klassik.de erstmals Aufnahmen aller Landesrundfunkanstalten sowie deren Orchester und Chöre auf einer Plattform und lässt Klassikfans in musikalische Welten von Barock bis zur Filmmusik eintauchen. 

Neben sinfonischen Einspielungen der ARD-Ensembles werden auch ARD-Produktionen anderer Klangkörper, Kammermusikaufnahmen und historische Archivschätze in ARD-Klassik zu finden sein. Das On-Demand-Musikangebot wird nach und nach um ausgewählte Dokumentationen und Wissensformate zum Thema Klassik erweitert.

Im Startangebot, das sukzessive ausgebaut wird, finden sich aktuelle Höhepunkte mit Dirigenten wie Teodor Currentzis, Alan Gilbert, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen und Solist*innen wie Lang Lang, Martha Argerich, Giora Feidman, Julia Fischer, Igor Levit oder Anna Netrebko. Unter den historischen Aufnahmen können sich Klassikfreunde auf Interpret*innen wie Maria Callas, Wilhelm Furtwängler, Otto Klemperer, Georges Prêtre und Günter Wand freuen.

Startschuss am Karfreitag

Passend zur Jahreszeit präsentiert ARD-Klassik zum Start einen Schwerpunkt mit Musik von Bach, Händel und Haydn, den Passionen, dem „Messias“ und der „Schöpfung“.  Platziert wird dieses Angebot als neue Themenwelt innerhalb der ARD-Mediathek, die im Januar mit 170 Millionen Abrufen einen neuen Nutzungsrekord erzielte und sich im Hinblick auf aktive Nutzer*innen als erfolgreichste Streaming-Plattform deutscher Fernsehsender etabliert hat. 

Ab dem 2. April 2021 ist die neue Themenwelt ARD-Klassik zugänglich unter
www.ard-klassik.de
www.ardmediathek.de 

Renate Schmitzer – Kostüme
„... und sie waren wieder einmal alle nackt ...“

Im Mai 2019 verstarb die bekannte und von vielen Regisseuren hoch geschätzte Künstlerin und Kostümbildnerin Renate Schmitzer im Alter von 78 Jahren, die in Nürnberg geboren, bis zuletzt in Ulm lebte. Dort wurde Ende Oktober ein wunderbarer, liebevoll aufwendig und kostbar gestalteter Bildband über das Leben und Wirken von Renate Schmitzer im Ulmer Theater vorgestellt. Langjährige Weggefährten wie der Regisseur Dietrich Hilsdorf und der Bühnenbildner Dieter Richter sind gerne der Einladung des Herausgebers Hanspeter Spek, dem Lebensgefährten von Renate Schmitzer, nach Ulm zu ihrer „letzten Premiere“ gefolgt, wie Hilsdorf den Abend der Buchvorstellung betitelte. Autor des Buches ist der Chefdramaturg der Oper Köln Georg Kehren. Für die Auswahl der Bilder schaute Dietrich Hilsdorf unzählige Archive und private Sammlungen nach Bildern durch, die er mit Dieter Richter zusammen auswählte.  Ergänzt wurde das Buch mit Texten u.a. von Susanne Fetzer und Alexander Kluge. Gestaltet hat das Buch Annette Krüger vom Münchner Piere Mendell Design Studio. Verleger ist Ralf Milde vom Büro KulturConsulting in Ulm.

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SÜDWESTRUNDFUNK Yuval Weinberg - SWR Vokalensemble Stuttgart Yuval Weinberg, Chefdirigent SWR Vokalensemble Stuttgart © SWR/Klaus J.A. Mellenthin

Stuttgart

SWR Vokalensemble
Amtsantritt von Yuval Weinberg  

Mit Yuval Weinberg an der Spitze startet das SWR Vokalensemble am 20. und 21. November in die Saison 2020/2021. In seinem Antrittskonzert als neuer Chefdirigent stehen Werke von Johannes Brahms, Ørjan Matre, Olivier Messiaen sowie die Uraufführung von „Aussicht für alle“ von Frederik Zeller auf dem Programm. Ein Programm, dass für Yuval Weinberg quasi als Motto für die kommenden Jahre steht. Geht es hier doch um Werke, die für ihn unter der Oberfläche eng verwoben sind, da sie nicht nur den Chor als Ensemble, sondern auch jedes einzelne Chormitglied als Individuum besonders fordern. Genau danach strebt Weinberg in der Arbeit mit dem SWR Vokalensemble: chorische Geschlossenheit bei gleichzeitiger Entfaltung individueller Freiheiten.

Jüngster Chefdirigent aller Rundfunkensembles

Yuval Weinberg ist mit gerade 30 Jahren der jüngste Chefdirigent aller Rundfunkensembles in Deutschland. 2018 stand er erstmals am Pult des SWR Vokalensembles. Schon nach der ersten Probe hatte er die Sängerinnen und Sänger des Ensembles für sich gewonnen. „Es war Liebe auf den ersten Ton“, so der einhellige Tenor aus den Reihen des SWR Vokalensembles.


Keine Grenzen für das Vokalensemble

Yuval Weinberg, Chefdirigent des SWR Vokalensembles: „Ich bin sehr glücklich, dass wir nun endlich, trotz aller Unsicherheiten, mit denen wir nach wie vor konfrontiert sind, mit der Probenarbeit beginnen konnten. Ich bin begeistert davon, wie schnell die Sängerinnen und Sänger auf Ideen von mir reagieren, im Gegenzug aber auch von sich aus viel anbieten. Das ist für mich ungemein inspirierend und ich habe das Gefühl, dass dem Vokalensemble keinerlei Grenzen gesetzt sind.“

SWR Vokalensemble
www.swr.de

„Usher“, Foto © Martin Argyroglo

Berlin

LINDEN 21

LINDEN 21 umfasst die Produktionen und Projekte des Spielplans, die den vielfältigen Formen zeitgenössischen Musiktheaters nachspüren. Als erste LINDEN 21-Produktion der Saison 2019/20 wird am 25. Oktober im Alten Orchesterprobensaal LOVE, YOU SON OF A BITCH, eine Musiktheaterperformance von Letizia Renzini mit Musik von Alessandro und Domenico Scarlatti, uraufgeführt. Die Wechselwirkung von Liebe, beruflichem Erfolg, Frustration und Verzweiflung als gegenwärtiges Phänomen des flexiblen Menschen stellt Letizia Renzini ins Zentrum ihrer Performance, in der Scarlattis Werke in barocker Besetzung mit Live-Elektronik verschmelzen.

www.staatsoper-berlin.de

SHBO Ensemble 2019-2020 © Joseph Kadow

Bochum

Große Stücke, große Namen, neue Formen


Das Theater als einen Ort künstlerischer und sozialer Vielfalt zu denken, damit ist Intendant Johan Simons vor einem Jahr am Schauspielhaus Bochum angetreten. Dies wird in der Spielzeit 2019/2020 konsequent fortgeführt. Der Spielplan präsentiert große Stücke und Stoffe der Weltliteratur, große und international gefeierte Künstler*innen und ebenso spannende neue Theaterformen und Projekte zwischen den Genres. Einige der Namen, die das Programm der Spielzeit 2019/2020 prägen, sind neben Intendant Johan Simons die vielfach ausgezeichnete Regisseurin Karin Henkel, die nach langer Pause endlich wieder in Bochum inszenieren wird, das Multitalent Herbert Fritsch mit einer neuen Arbeit im Schauspielhaus, die kanadische Pop- Ikone Peaches mit einer Weltpremiere und der Regisseur Nicolas Stemann, der im Rahmen eines besonderen Austauschprojekts eine Inszenierung an der Königsallee zeigen wird.

www.schauspielhausbochum.de

2019_2020 Bremer Philharmoniker orchesterfoto

Bremen

Saisonstart bei den Bremer Philharmonikern

Mit dem Publikum auf Zeitreise durch die Geschichte der Symphonie Marko Letonja hat in seiner zweiten Spielzeit als Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker Großes vor: Gemeinsam mit dem Orchester wird er sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Symphonie begeben und dabei dem Publikum neue Wege aufzeigen, klassische Musik live und unmit- telbar zu erleben. Mit seiner unkonventionellen Art, Klassik direkt unter das Volk zu bringen, begeisterte er bereits mit einem symphonischen Flashmob mitten auf dem Bremer Marktplatz – mit einer Einladung an das Publikum, bei Proben neben den Musikern auf der Bühne zu sitzen, führt er diese Publikumsnähe in der Konzertsaison 2019/2020 konsequent fort.

www.bremer-philharmoniker.de

Vends Pretty © Gregor Hohenberg

Frankfurt

Oper Frankfurt beschreitet Räume

Auch in der Spielzeit 2019/20 schreiten wir den Raum „Oper“ in alle denkbaren Richtungen ab. Wir zeigen die Vielfalt bei bestmöglicher Qualität, szenisch wie musikalisch. Das Haus profitiert ungemein von der Kontinuität. Sebastian Weigle motiviert in seinem zwölften Jahr als GMD; als einer der Lieblingsdirigenten des Met-Orchesters und weltweit tätig, reserviert er genügend Freiräume für sein Schaffen im eigenen Haus und hält jedem Regisseur mit Ruhe, Loyalität und Kompetenz den Rücken frei. Chor wie Orchester arbeiten auf hohem Niveau, auch die Energie unseres Chordirektors Tilman Michael ist da zu nennen. Der Spielplan der Oper Frankfurt in der Saison 2019/20 bietet wieder mehr als 500 Veranstaltungen insgesamt, davon 187 reine Musiktheatervorstellungen. Auf dem Programm stehen erneut 12 Premieren mit insgesamt 96 Aufführungen, davon finden 8 szenische und eine konzertante Premiere mit 70 Vorstellungen im Opernhaus sowie 3 Premieren mit 26 Vorstel- lungen im Bockenheimer Depot statt. Darüber hinaus sind 15 Wiederauf- nahmen mit 91 Vorstellungen sowie 9 Liederabende im Opernhaus geplant.

www.oper-frankfurt.de

Ariane Matiakh © Marc Borggreve

Halle

Staatskapelle Halle

Eine neue Generalmusikdi- rektorin für die Staatskapelle Halle: ARIANE MATIAKH Vielseitigkeit, Musikalität und technische Präzision, vor allem aber Natürlichkeit und ansteckende Leidenschaft sind die Markenzeichen der Dirigentin Ariane Matiakh. Ihr breites Repertoire erstreckt sich heute von zahlreichen Opern, über ein breites Spektrum an sinfonischen Werken und Balletten bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und der Musik des Barock. In der Spielzeit 2019/20 werden die Musik Skandinaviens und die „Klangwelt“ des slawischen Raumes erkundet. Neben den Sinfoniekonzerten gibt es ein neues Format: SINNfonie Extra lädt dazu ein, Musik in unterschiedlicher Weise über das Hören hinaus „sinnlich“ zu begegnen und so jedes persönliche Konzerterlebnis noch um ein gewisses „Extra“ zu erweitern.

www.buehnen-halle.de

Beethoven mittendrin 200520 © Torsten Hönig

Nürnberg

250. Jahre Ludwig van Beethoven

2020 wird ein Jubeljahr für die in- ternationale Musikwelt: Ludwig van Beethovens Geburtstag jährt sich zum 250. Mal! Kein anderer Kompnist hat seine eigene und die ihm nachfolgende Zeit so sehr geprägt wie Beethoven und dabei so viele Menschen mit seiner Musik erreicht. Zum Entrée in das Jubiläumsjahr feiern ihn die Nürnberger Symphoniker und Chefdirigent Kahchun Wong am 5. und 6. Januar 2020 in ihrem Neu- jahrskonzert mit einer Gala. Mit dabei: ein hochkarätiges Vokalquartett, die drei Nürnberger Konzertchöre und Mario Häring, der neue deutsche Shooting-Star des Klaviers. Happy Birthday, Beethoven! Die Neunte in einem besonderen Setup: Die Nürnberger Konzertchöre, Chöre aus der Region, die Chorklassen von klasse.im.puls – 400 Sänger, Jung und Alt, musikalische Profis und Laien – und die Symphoniker sitzen kreisförmig in der Mitte der Meistersingerhalle. Eine nie da gewesene Gemeinschaft von Ausführenden und Publikum für eine neue Dimension des musikalischen Erlebnisses. Mittendrin statt nur dabei! Beethoven mittendrin 20.5.2020

www.nuernbergersymphoniker.de

Stuttgart

Sing out!
Eine Retrospektive zukünftiger Stimmen

Mit Beginn der Spielzeit 2019/20 verbündet sich die Staatsoper Stuttgart für zwei Jahre mit der Kompagnie Opera Bal- let Vlaanderen Antwerpen/Gent und den Berliner Musiktheater-Macher*innen Johannes Müller/Philine Rinnert. Diese künst- lerische Partnerschaft zwischen zwei europäischen Opernhäusern und einer freien Musiktheatergruppe wird im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Johannes Müller/Philine Rinnert begreifen ihre Musiktheater-Projekte als archäologische Arbeit: In einer ausgedehnten opern-historischen Spurensuche tragen sie Material zu bekannten aber auch zu vergessenen Werken zusammen und synthetisieren es mit pop- und queer-kulturellen Fundstücken zu neuen Musiktheater-Hybriden. Im Mittelpunkt der Koope- ration Sing out! steht das physische Zentrum der Oper selbst: Die Stim- me als Ausdruck von Individualität und menschlicher Selbstbehauptung, als ephemeres Fetisch-Objekt und gleichzeitig als handhabbares Werkzeug, das nach allen Regeln der Kunst und im Dienste des Gefühlsausdrucks bis aufs Letzte beansprucht wird.

www.staatsoper-stuttgart.de