Antonia Hausmann
Teleidoscope

Eine Jazzband OHNE Bass, dafür mit Posaune und Bassklarinette und kein Platz für Eitelkeiten: Antonia Hausmann hat einen unverstellten Zugang zu einer emotionalen Erzählweise – Kammerjazz mit Pop-Appeal. Auf „Teleidoscope“ präsentiert sich ein Jazz-Ensemble, das schon allein der Besetzung wegen etwas Besonderes ist: Ohne Bass, dafür mit Posaune und Bassklarinette. Eine in dieser Konsequenz seltene Paarung, der Hausmann und ihr Bläserpartner Damian Dalla Torre immer wieder neue Facetten des Zusammenspiels abzugewinnen vermögen. Komplettiert durch Philipp Scholz (Schlagzeug) und Johannes Bigge (Klavier) haben sich vier umtriebige Instrumentalist:innen der Leipziger Szene zusammengefunden, die das Faible für eine komplexe Einfachheit teilen.

Auf ihrem Debütalbum „Teleidoscope“ ermutigt Antonia Hausmann, die Perspektive zu wechseln und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen. „Als Kind hatte ich so ein optisches Spielzeug. Und ich habe mich genau an dieses Teleidoskop erinnert, als das Projekt langsam an Kontur gewann. Wenn wir meine Musik spielen und sie zum Leben erwecken, gleicht das dem Blick durch ein Teleidoskop. 

www.nwog-records.com
www.antoniahausmann.com

Gregor Hübner
Piano Solo Preludes Op.80

Gregor Hübner, preisgekrönter, Grammy-nominierter Komponist und Jazz-Geiger sowie Mitglied des bekannten Sirius Quartets, begann diese Kompositionen für Klavier solo während der äußerst schwierigen Corona-Phase in New York im Frühjahr 2020, als er das Klavierspiel als geistig positive Beschäftigung wieder für sich entdeckte. Alle zwei Wochen fuhr er mit dem Rad von Harlem nach Queens, um eine seiner Kompositionen für Klavier solo in den Spin Recording Studios mit Nik Chimboukas, seinem langjährigen Tonmeister, einzuspielen. Das Ergebnis ist eine Sammlung von 14 Präludien, die mit dem Titel „Cape of Good Hope“ startet.

www.solo-musica.de
www.gregorhuebner.com

Nicole Johänntgen
Robin, New York 2016
Saxophonistin Nicole Johänntgen gewann 2016 das New York-Atelierstipendium der Stadt Zürich. Sie verbrachte ein halbes Jahr in der Weltmetropole und wohnte in der Lower East Side an der Orchardstreet 72. Den Aufenthalt fernab ihrer Heimat widmete sie ganz den Themen Rhythmus und Sound. Sie nahm Unterricht beim indischen Tabla-Meister Samir Chatterjee und beim Sopran-Saxophonisten Sam Newsome. Durch einen großen Zufall lernte sie den Jazzmusiker Matt Lavelle im „Sam Ash Musicstore“ kennen. Er war lange Zeit Schüler von Ornette Coleman. Matt lud Johänntgen ein, in seinem Free Jazz Orchestra namens 12 Houses mitzuspielen. Das ganze Album steht im Zeichen des Grooves. Es geht um Bewegung, um Repetition von Rhythmen. „Robin“ bedeutet noch viel mehr: Es war ein warmer Sommertag, Johänntgen lag auf ihrer Decke im Central Park West und hörte da einen Vogel. Vom Vogelgesang inspiriert, entdeckt Johänntgen an diesem Tag ihre Leidenschaft zur Ornithologie und schmiegt sich mit Saxofon und Stimme wie im Flug an die Rhythmen an oder schwebt drüber. Das Album ist minimalistisch mit maximalem Groove-Anteil. Robin, so heißt in Amerika das Rotkehlchen, im Schweizerdeutschen „Rotbrüschteli“.

www.NicoleJohaenntgen.com

Sebastian Studnitzky - „Nocturnal“ 

Es ist ein Album über die emotionalen Facetten der Nacht, das Sebastian Studnitzky, Jazzmusiker, Komponist und Gründer sowie künstlerischer Leiter des XJAZZ! Festivals, in Kürze vorlegt. Entstanden während nächtlicher Sessions mit Flügel, Trompete, Marokkanischen Trommeln und einigen Synthesizern - alles gespielt von Studnitzky selbst – hat er sich auf minimale Nachbearbeitungen beschränkt und dem Album so einen hohen Grad an Lebendigkeit gelassen: „Ich mag es, meine Werkzeuge zu beschränken, dadurch werde ich kreativer. Die meisten Songs bestehen nur aus wenigen Spuren und die meisten davon wurden mehr oder weniger gejammt und in einem Take aufgenommen“, sagt er.

In den nächtlichen Stunden, fernab der alltäglichen Aufgaben und Verpflichtungen, konnte Studnitzky musikalisch aus dem Vollen schöpfen und legt mit Nocturnal so eine Platte vor, die mit musikalischer Expertise auf der einen und Ungezwungenheit auf der anderen Seite überzeugt. Es ist die unaufgeregte und damit besänftigende Art, die Nocturnal zu einem höchst angenehmen Wegbegleiter in stürmischen Zeiten macht. Ein Album aus der Nacht, aber nicht nur für die Nacht, das am 29. April via XJAZZ! Music sowohl digital als auch auf CD oder Vinyl erscheint.  

www.letigrenoir.com
www.studnitzky.de

StarkLinnemann

Die Niederländische Formation StarkLinnemann komponiert und produziert weiterhin Universal Crossover Music. Die neuesten Veröffentlichungen mit den Titeln „Transcending Beethoven vol.1“ (2020), „Transcending Beethoven vol.2“ (2021) und „Transcending Liszt vol.1“ (2022) für UCM Records sind weitere Meilensteine auf ihrem Weg. Bereits mit der Veröffentlichung des Album „Transcending Chopin Volume 2 & 3“ im Herbst 2016 kristallisierte sich das StarkLinnemann Quartet zu einer kohärenten Einheit heraus. Am besten lässt sich die Musik von StarkLinnemann als Universal Crossover Music beschreiben. Seit der Gründung der Band hat der Bassist Maciej Domaradzki häufig mit ihnen zusammengespielt. Mit Iman Spaargaren ist ein Multi-Reed-Spieler dazugestoßen, der das Trio mit seinem leidenschaftlichen Spiel perfekt ergänzt. Gemeinsam sind sie nun unterwegs, ihre künstlerische Ambition, d.h. die ultimative Interpretation eines sie inspirierenden Werks, zu verwirklichen.  

www.starklinnemann.com
www.ucm-records.com

Malika Tirolien
Higher

Malika Tirolien ist eine bemerkenswerte Sängerin, Musikerin, Songwriterin und Produzentin aus Guadeloupe, die heute in Montreal lebt. Mit ihren kreativen Kollaborationen erlangt sie internationale Aufmerksamkeit. Sie eröffnet im GalaKonzert die jazzahead!. Malika Tiroliens neueste Veröffentlichung „Higher“ ist der zweite Teil einer Tetralogie – vier Alben, die alle jeweils ein Element (Erde, Luft, Feuer und Wasser) thematisieren. Das Album ist ein Paradebeispiel für afro-futuristischen Stil und wurde gemeinsam mit dem Bokanté-Schöpfer Michael League produziert. Es verkörpert energiegeladenen Groove mit Einflüssen aus R&B, Soul, Hip-Hop, Funk und Jazz, gelegentlich unterbrochen durch französische Rap-Parts, die dem „kühnen Album Tiefe und Dynamik verleihen“ (LE DEVOIR). Malika Tirolien nimmt ihre Zuhörer:innen mit auf einen psychedelischen Trip, der sich von emotional aufgeladener Spannung hin zu ausbalancierter Tranquilität bewegt.

www. malikatirolien.com
www.o-tonemusic.de

Markus Stockhausen / Vangelis Katsoulis / Arild Andersen 
Across Mountains

Der griechische Pianist Vangelis Katsoulis, der deutsche Trompeter Markus Stockhausen und der norwegische Bassist Arild Andersen kennen sich bereits seit 1996, nachdem sie sich bei einem Konzert in Athen begegneten. Across Mountains entstand während einer Zeit, als Reisen und Konzerte unmöglich waren. Die Musiker entschlossen sich, ihre Zeit und Kreativität für ein gemeinsames Online-Aufnahme-Projekt zu nutzen, und begaben sich so auf eine freie Entdeckungsreise. Vangelis und Markus starteten im Duo, bald darauf kam Arild hinzu. Tonspuren wurden hin und her geschickt, Ideen wurden sich wie Bälle zugeworfen. Auf diese Weise entstanden zwischen August 2020 und Mai 2021 sechs Stücke. Diese Musik ist ein Dokument einer speziellen Zeit, denn unter normalen Umständen wäre die Musik so nie entstanden, hätte man die Möglichkeit gehabt, live miteinander aufzunehmen. Ja sie wäre vielleicht gar nicht zustande gekommen, da die Musiker weit voneinander entfernt leben.

www.markusstockhausen.de
www.o-tonemusic.de