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SCHÜTZ22 – „weil ich lebe”
Festjahr anlässlich des 350. Todestages von Heinrich Schütz
7. – 16.10.2022

Aus diesem Anlass gilt es, den Jahrhundertkomponisten Schütz umfassend und zeitgemäß zu würdigen. Dies enthält eine bewahrende Komponente, zugleich aber auch eine Impulssetzung für unser Heute. So sind es ganz unterschiedliche „Botschafterprojekte“, die als Themenstränge den Kern des Festprogramms 2021/2022 bilden: Vom Konzert in historisch-informierter Aufführungspraxis, dem partizipativen Schulprojekt, digitalen Klangspaziergängen und innovativen Klanginstallationen ist (fast) alles dabei. – Das wird die Schütz-Fans ebenso begeistern wie es neue Besuchergruppen erobern soll. Es geht um tiefes Erleben im Augenblick, langanhaltendes Erinnern, jugendliche Entdeckerfreude, Nachhaltigkeit.

 

 

 

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Vevey (CH)

IMAGES VEVEY
bis 25.9.2022

Zum achten Mal kehrt die wichtigste Schweizer Biennale für visuelle Kunst mit ihrem einzigartigen Konzept zurück: Fotoausstellungen und -installationen im Freien sowie in Innenräumen, die kostenlos und exklusiv in der ganzen Stadt Vevey zu entdecken sind. Über monumentale Installationen und einzigartige Inszenierungen erlebt das Publikum Bilder auf eine völlig neue Art und Weise. Eine Besonderheit der Biennale ist, dass sie ihre Ausstellungen standortspezifisch erstellt, um eine Übereinstimmung zwischen dem präsentierten Werk, der Szenografie und dem Ausstellungsort finden zu können.

Das Thema der diesjährigen Biennale ist „Together. Das Leben zusammen“

In der Vielfalt liegt die Stärke! Indem sie über fünfzig Künstler: innen aus mehr als zwanzig Ländern zusammenbringt, schafft die Biennale Images Vevey ein Gefühl des Miteinanders. Es ist die Zeit des Wiedersehens und der Vereinigung, trotz eines unsicheren internationalen Kontextes.  Unsere Beziehung zu anderen Menschen und zu unserer Umwelt, die Bedeutung und die Zerbrechlichkeit der sozialen und familiären Bindungen, die Freuden und die Leiden, wenn das Kollektiv und das Individuum koexistieren: All diese Themen beleuchtet die Ausgabe 2022 des Festivals.

www.images.ch

Jessie Marino © Gerhard Kühne

Berlin

KONTAKTE‘22
16 & 22.-25.9.2022

Mit dem Festival KONTAKTE '22 präsentiert die Akademie der Künste am 16. und vom 22. bis zum 25. September 2022 ein facettenreiches Spektrum aktueller künstlerischer Strömungen und Entwicklungen im Bereich der elektroakustischen Musik und Klangkunst. An fünf Tagen wird das Akademie-Gebäude am Hanseatenweg mit Konzerten, Performances, Klanginstallationen und Panels bespielt und zum Begegnungsort für Künstlerinnen und Künstler, Musikinteressierte und Fachleute. Das Festival ist konzipiert und organisiert vom Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste unter der Leitung von Malte Giesen und Teil des Monats der zeitgenössischen Musik Berlin.

www.adk.de/kontakte22

Trailer Kontakte 22

© Ausschnitte aus dem Trailer des Festivals KONTAKTE, Kamera: Susanne Elgeti, Martin Wolff; Schnitt: Susanne Elgeti, Musik: Tony Elieh & Mazen Kerbaj, Animation: Rimini Berlin

Nils Landgren Funk Unit © ACT / Nikola Stankovic

Zürich (CH)

ZURICH JAZZNOJAZZ FESTIVAL
1. – 5.11.2022

Nach zweijähriger Zwangspause ist das ZURICH JAZZNOJAZZ FESTIVAL in alter Frische zurück und geht in diesem Jahr zum 22. Mal über die Bühne der Gessnerallee Zürich. Unterstützt von der Hauptsponsorin Zürcher Kantonalbank sowie den Co-Partnern Migros-Kulturprozent und YALDA freuen wir uns vom 1. bis 5. November 2022 auf fünf reich befrachtete Konzertnächte im Herzen von Zürich. Auf dem Programm stehen stilbildende Jazz-Sounds von Stars und Legenden wie Billy Cobham, Marcus Miller, Lee Ritenour und Spyro Gyra, frische Töne von GoGo Penguin, Jordan Rakei, Ghost-Note und Mammal Hands sowie mitreissender Funk & Soul von Judith Hill, Nils Landgren, Fred Wesley, Candy Dulfer und dem Delvon Lamarr Organ Trio.

>>> Programmübersicht

www.jazznojazz.ch

© Franck Tomps

ESTUAIRE, EIN BEISPIELHAFTER KUNSTPARCOURS:
Ein Museum unter freiem Himmel

Während einige Werke nur für die Dauer einer Saison präsentiert wurden, bilden andere eine Sammlung unter freiem Himmel, die das ganze Jahr über zu besichtigen ist. Von Nantes bis Saint-Nazaire vereint dieser Parcours auf 60 km entlang der Loire großdimensionierte Werke, Skulpturen und erstaunliche Architektur, die die Signatur von international renommierten Künstlern tragen. Diese Installationen sind vor Ort entstanden und auf dem Wasser- oder Landweg (zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto) zu erreichen. Sie zeigen eine bislang unbekannte Loire-Mündung, die von Naturgebieten, Sumpf, Fischgründen und Industrielandschaften durchzogen ist. Estuaire-Schifffahrten zwischen Nantes und Saint-Nazaire werden von April bis Oktober angeboten. Die ca. dreistündige Besichtigungstour wird von einem Kunstkenner begleitet.

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AUSSTELLUNGSPLAKAT OTL AICHER 100 JAHRE 100 PLAKATE HFG-ARCHIV

100 Jahre 100 Plakate
26. März 2022 bis 08. Januar 2023

Mit der Ausstellung "Otl Aicher 100 Jahre 100 Plakate" würdigt das HfG-Archiv / Museum Ulm den diesjährigen 100. Geburtstag dieses großen Gestalters, der am 13. Mai 1922 in Ulm-Söflingen geboren wurde, und präsentiert eine Auswahl von 100 Plakaten als eines der zentralen und prägendsten Medien in dessen umfangreichen Werk. Schon im August 1945 entstanden erste Plakate. Sie machten auf die Vorträge aufmerksam, die Otl Aicher organisierte, um das geistige und kulturelle Leben in Ulm neu zu beleben. Von dieser Zeit an bis zum Tod 1991 entwarf der Gestalter zahllose Plakate. 1954 erhielt er den Prix d'Honneur der Triennale Mailand. Im selben Jahre kaufte dasMuseum of Modern Art, New York, eines seiner Plakate an. Im Sommer 1959 stellte er Plakate und Fotografien im Museu de Arte Moderna do Rio de Janeiro aus.  Otl Aicher gestaltete nicht nur im Bereich der Grafik. Er schrieb, er unterrichtete, er philosophierte. Vor allem war er immer ein politisch denkender und agierender Mensch. Alle diese Themen finden ihren Niederschlag in Plakaten, die er für ganz unterschiedliche Zwecke gestaltete. Die Bedeutung Otl Aichers für die Designgeschichte im 20. Jahrhundert ist dabei unbestritten: Er war einer der Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG Ulm); mit den Erscheinungsbildern für die Deutsche Lufthansa oder die XX. Olympischen Spiele 1972 in München legte er wegweisende Entwürfe vor. Sie haben bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Für Otl Aicher hatte das Plakat eine klare Aufgabe: „ein plakat ist ein kommunikationsobjekt und kein kunstobjekt und hat zuerst die funktion zu erfüllen, verstanden zu werden, quer durch die gesellschaft hindurch“.

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Einar Aslaksen/MUNCH © MUNCH

NEUE MUSEEN 2021

In unsere Rubrik Neue Museen sehen Sie eine Auswahl von in diesem Jahr neu oder wiedereröffneten Museen.

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© Buchkinder Leipzig e.V.

K³ - Kinder Kunst Kolumba
Ein Forschungsprojekt des Kunstmuseums Kolumba in Köln und des Buchkinder Leipzig e. V.


Eine Dokumentation der Forschungsarbeit ist im Rahmen des Kreativfestivals „THE ARTSs+“ auf der Frankfurter Buchmesse zu sehen.   Pressegespräch „K3 Kinder Kunst Kolumba“, Mittwoch, 20. Oktober, 13 Uhr, Frankfurter Buchmesse /THE ARTS +,  F.0 C44

Die von den Museen betriebene kulturelle Bildung und Vermittlungsarbeit für Kinder erscheint oft nicht zeitgemäß, zu wenig kreativ und schöpft zumeist das Potenzial von Kunst nicht ausreichend aus. Gehört die Kreativität der Kinder nicht schon als ein grundlegender Aspekt in den Aufbau einer Kunstsammlung, die sich als Spiegel für die zentralen Fragen des Menschseins versteht?

Ja, glauben der Buchkinder Leipzig e.V. und das Kolumba Museum Köln, beide langjährig erfahren in der kreativen Arbeit mit Kindern. Sie haben dafür das Projekt „K3 – Kinder Kunst Kolumba“ ins Leben gerufen. Es erforscht die Öffnung des Kulturraums Museum für die Kreativität von Kindern, und will aufzeigen, dass Werke von jungen Menschen auf Augenhöhe mit den übrigen Sammlungsbeständen in ein jedes Kunstmuseum integriert gehören. Dabei wird „K3“ nachhaltig neue Formate entwickeln und als Pilotprojekt für andere nationale und internationale Kunst-Museen gelten. Unterstützung erhalten die Initiatoren von der Kulturstiftung des Bundes sowie von der Stiftung Dr. Katharina und Uwe Winnekes.

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alle Fotos Patrick Junker www.patrick-junker.com

Patrick Junker
„There is glory in prevention“

Beeindruckende, unter die Haut gehende Fotos begegnen einem zurzeit in Stuttgart. Bilder, die den Alltag der Corona Krise beklemmend wie hoffnungsvoll zeigen, fotografiert von dem Stuttgarter Fotojournalisten Patrick Junker, zu sehen im öffentlichen Raum auf Bildschirmen, an Bahnhöfen und in der Stadt. Der Titel „There is glory in Prevention“ ist eine Anspielung an ein Zitat des Virologen Christian Drosten, dass in Prävention wenig Ruhm liegt.

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Neuhausen am Rheinfall (CH) und Online

Kunstaktion #coronaesgehtwas
leise LAUTE Worte für die Kultur
Kunstler*innen und Kulturschaffenden eine Stimme geben

Viele Kultureinrichtungen, Kunst- und Kulturschaffende befinden sich seit Ausbruch der Covid 19- Pandemie und der Entscheidung des ersten Lockdowns im Frühjahr im Stillstand. Der Spielbetrieb in den Theatern, Konzert- und Opernhäusern wurde eingestellt, Galerien und Museen wurden ge- schlossen, Festivals durften, wenn, nur unter schwierigen Bedingungen und mit reduziertem Publi- kum stattfinden. Aufkeimende Freude wurde durch den zweiten Lockdown im Herbst wieder auf Null gestellt.

>>> direkt zu den Rheinfall-Projektionen

Der Schweizer Künstler, Impresario und Kulturvermittler Beat Toniolo und Kai Geiger, der deutsche Herausgeber der Kulturzeitung arttourist.com, sind beide seit vielen Jahren als Veranstalter von Kunst- und Kulturanlässen tätig. Die Corona-Zeit haben Geiger und Toniolo genutzt, um Ideen aus- zutauschen und zukünftige Projekte zu entwickeln. Daraus ist die Idee #coronaesgehtwas als kom- munikativ mediales Kunstprojekt entstanden.

>>> Projektseite #coronaesgehtwas
>>> KünstlerInnen Liste