Deutsches Filmplakat zu «Il bidone», 1955 Offsetdruck nach einer Zeichnung Fellinis, 83,8 x 59,4 cm, Sammlung des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang, Essen © Bild-Kunst, Bonn 2022

Zürich (CH)

Frederico Fellini
Von der Zeichnung zum Film
bis 4.9.2022

Anhand von 500 Exponaten zeigt das Kunsthaus Zürich, wie der legendäre italienische Filmemacher Federico Fellini die Szenen und Charaktere seiner Filme in Zeichnungen entwickelte.

Federico Fellini (1920–1993) zählt zu den bedeutendsten Regisseuren der Filmgeschichte. Produktionen wie «La strada» (1954), «La dolce vita» (1960), «Amarcord» (1973) und «La città delle donne» (1980) sind Filmklassiker, die unter internationalen Kulturschaffenden diskutiert und vom Publikum gefeiert werden. Ihr Thema reflektiert mit Prägnanz die italienische Gesellschaft, aber auch westliche Wertevorstellungen des 20. Jahrhunderts. Was bisher wenig bekannt ist: Fellini war von Jugend an auch ein unermüdlicher Zeichner, der seine Träume und Ideen zuerst mit Filzstift, Kugelschreiber oder Fineliner auf Papier skizzierte, bevor er sie am Set in Szene setzte und auf Zelluloid bannte.

www.kunsthaus.ch 

 

FddF © Foto, Arthur Bauer

Ludwigshafen

Ein Festival wird erwachsen
Das Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein feiert seinen 18. Geburtstag
24.8. – 11.9.2022

Präsentiert werden in zwei Zeltkinos mit jeweils 1.200 Plätzen und einem Freiluftkino mit ebenfalls 1.200 Plätzen vom 24. August – 11. September 2022. 49 Filme, davon 40 deutsche und neun internationale Produktionen sowie das Kinderfestival. Das Festival unterscheidet schon lange nicht mehr zwischen Kino- und Fernsehproduktion, in den Augen und dem Urteil des treuen Publikums geht es um spannende, unterhaltsame aber auch ästhetisch gelungen erzählte Geschichten. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die jeweilige Produktion bereits seine Premiere an einem anderen Ort erlebte. Auf der Parkinsel sind alle Filme „Inselpremieren“ - und das mit leidenschaftlicher Beteiligung von Publikum und Machern.

www.festival-des-deutschen-films.de

Der menschliche Faktor, Poster

Oldenburg

Filmfest Oldenburg
Celebrating the Independent Spirit
N°29 - 14. - 18.9.2022

Seit seiner Gründung hat das Internationale Filmfest Oldenburg seinen Erfolg dem klaren Bekenntnis zum Independent Film, sowie der Förderung des innovativen und unabhängigen Filmemachens zu verdanken.

Von führenden Fachblättern wie Variety, The Hollywood Reporter oder Screen International als das »Deutsche Sundance« bezeichnet, hat sich das Filmfest Oldenburg stetig weiterentwickelt und sich dabei doch seine intime Atmosphäre und seine Grundsätze bewahrt. Zu diesen gehört es, dem facettenreichen und visionären Filmemachen eine Plattform zu bieten und die Kreativität der Künstler, mit der alles steht und fällt, hervorzuheben und auszuzeichnen. Nicht zuletzt steht Oldenburg dafür, eine einzigartige Erfahrung und einen inspirierenden Treffpunkt für Filmemacher, Publikum und Journalisten zu gestalten. Außerdem ist das Filmfest Oldenburg das einzige Filmfest weltweit, welches jedes Jahr, als Teil seines regulären Programms, Filmvorführungen in einem Hochsicherheitsgefängnis präsentiert, denen Häftlinge, Filmemacher und das reguläre Publikum gemeinsam beiwohnen. Das Festival möchte durch die übergeordnete Sprache Film eine Brücke zwischen dieser Innen- und Außenwelt schaffen und darauf aufmerksam machen, dass strafffällig gewordene Menschen nach ihrer Haftstrafe wieder ein Teil der Gesellschaft sind.

www.filmfest-oldenburg.de

Schaffhausen (CH)

FC Schaffhausen - 125 JAHRE JUBILÄUM
eine witzig-historische multimediale Kurzfilm-Collage 
von Beat Toniolo


Der Schweizer Künstler, Kulturvermittler und heimliche „Flügelgott“ vom FC Schaffhausen Beat Toniolo kramt anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des ins Alter und die Schlagzeilen gekommenen, den mal 1. Liga mal 2. Liga spielenden FC Schaffhausen in den Archiven und in der Vergangenheit. Entstanden ist eine witzig-historische multimediale Kurzfilm-Collage.

Nicht jeder ist gut auf den FC Schaffhausen zu sprechen. Man ist gespalten in das vor und nach Fontana* Lager, in die die den glorreichen Jahren nachtrauern und denjenigen die es angeblich versemmelt haben. Entsprechend redefreudig oder stumm waren die Protagonist:innen, Stars und Sternchen, die Toniolo für seinen Film angesprochen hat.

In Schaffhausen kennt man sich über den Fußball oder das Militär. Bestenfalls über beides. Über die Kollegen aus alten Zeiten konnte er bekanntes, aber auch viel neues erfahren, dem er nachgegangen ist und spannende Dinge über seinen Verein, die Spieler und die Trainer erfahren hat. Das ganze Material hat er zwei Schulklassen von Lernenden und deren Lehrern aus Schaffhausen zu Verfügung gestellt, die daraus szenische Collagen und animierte Zeichentricksequenzen entwickelt haben. Toniolo liegt nicht nur in der Kultur die Nachwuchsförderung, die der Kinder, Schüler:innen und Jugendlichen am Herzen. So war es für Ihn, der der FC-Juniorenmannschaft entwachsen ist und später erfolgreich in der FC II alles außer Libero und Torwart gespielt hat, logisch, dass auch für seinen Film die Jungen ranmüssen. Das er im Prozess des Entstehens als künstlerischer Trainer auch mal beißen und energisch werden musste, ist seinem sportlichen wie künstlerischen Ehrgeiz geschultert. Dass er mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer, einem großen Fußballfan, wie er im Film „Das Wunder von Bern“ glanzvoll in die Rolle des Richard Lubanski unter Beweis gestellt hat, einen Freund und Seelenverwandten in der Leidenschaft für Fußball für seinen Kurzfilm und die Stimme hinter den Trainerzitaten gewonnen hat, wundert einen nicht. Immer wenn ein großes Fußballturnier ansteht, rücken Menschen zusammen, reisen an ferne Orte, feiern und trauern gemeinsam. Das verbindet über Grenzen und Kulturen hinweg. So geht es vielen Schaffhauser:innen mit dem FC Schaffhausen und Beat Toniolo und seinem Team mit ihrem Jubiläumsbeitrag.

Anpfiff für Toniolos Film ist am Mittwoch, 24.11.2021. Um 19:30 Uhr läuft Beat Toniolo und sein Team im KINEPOLIS Schaffhausen zur Premiere auf. Eine weitere Aufführung ist am 1.12. ebenfalls um 19:30 Uhr.

*Aniello Fontana. Von 1991 bis zu seinem Tod im Januar 2019 Präsident und Förderer des FC Schaffhausen.

www.kinepolis.ch

© Academy Museum of Motion Pictures

Los Angeles (USA)

The Academy Museum of Motion Pictures

Das Academy Museum of Motion Pictures wird die weltweit führende Institution sein, die sich der Kunst und Wissenschaft von Filmen widmet. Das Museum befindet sich in Wilshire/Fairfax in Los Angeles und ist gleichermaßen einfallsreich, experimentell, lehrreich und unterhaltsam. Das vielseitige Filmzentrum ist nicht nur Museum, sondern bietet zusätzlich einzigartige Erlebnisse und Einblicke in den Film. Die Dauerausstellung wird den Besuchern Einblick in die Geschichte des Films, des Filmemachen und der Welt des Films geben. Die Ausstellung wird sich über 30.000 m2 auf zwei Etagen des Museums erstrecken und vereint beeindruckende Schauplätze, Schlüsselobjekte aus den unvergleichlichen Sammlungen der Akademie.

Eröffnung 2021 | www.academymuseum.org