Taconight, Mexico © Salt & Silver

Die lateinamerikanische Küche
Die Küche, die auf dem Gaumen tanzt!

Die aktuelle lateinamerikanische Küche gilt als die spannendste und vielfältigste in der Welt. Geprägt von vier verschiedenen Klimazonen, die unterschiedliche Produkte bieten – die Küste, die Berge, die Wüste und der Dschungel –, und jede Menge asiatische Einflüsse. Die 19 Länder und ihre Esskulturen sorgen dafür, dass die lateinamerikanische Küche wunderbar vielfältig und bunt ist. Sie ist geprägt von verschiedenen Kulturen und vielfältigen Produkten. So hat jedes Gericht seine eigene Besonderheit in Bezug auf Aromen, Gerüche, Farben und Zubereitung. Kokosnuss, Yucca, Kartoffeln, Mais, Bohnen, Avocado, Ananas und Banane sind die markan- testen Produkte Süd- bzw. Zentralamerikas.

Wir sprachen mit Johannes „Jo“ Riffelmacher und Thomas „Cozy“ Kosikowski über ihre Leidenschaft für die lateinamerikanische Küche. Sie gelten als Rockstars der Kochbuchwelt, sind Inhaber von drei Weltreise-Restaurants in Hamburg und St. Peter-Ording und absolute Kenner der lateinamerikanischen Küche. Die beiden Hamburger lebten ein Jahr das, wovon viele träumen: Ausgestattet mit Surfbrettern, Kochmesser und Kameras starteten sie Anfang 2016 zu einer langen Reise nach Lateinamerika. Sie bereisten mit Kuba, Mexiko, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Ecuador, Peru und Chile acht Länder auf der Suche nach den besten Surfspots und dem coolsten Streetfood. Sie lernten die verschiedenen Regionen, ihre Bewohner:innen und deren Kultur von Grund auf kennen und lieben.

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CLASSICAL BEAT Festival Zeitung 2022
ONLINE-Ausgabe ist erschienen

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Steffen Schorn © Roger Hanschel

Komponistenporträt  Steffen Schorn
und seine innere Oper „Camille Claudel“

Jazzbläser-Mastermind Steffen Schorn startet durch! Der Musiker, Komponist und Bandleader, der bereits auf eine dreißigjährige Karriere blickt, hat sowohl als Instrumentalist als auch als Komponist für Auftragswerke dutzende von Ländern und Festivals auf fast allen Kontinenten der Erde bespielt.

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PYANOOK, Ralf Schmid @Lia-Sáile

Festival Out Of The Box 2022
27.5. - 7.8.2022

Das spektakuläre Festival im Werksviertel-Mitte geht in die dritte Runde

Eigentlich hätte die dritte Ausgabe des Festivals Out Of The Box am 14. Januar 2022 eröffnet werden sollen. So war es noch im Oktober angekündigt worden. Anfang Dezember wurde klar: Auch in diesem Winter greift das Virus in die Programmplanungen von Veranstaltern weltweit ein. „Wir tragen Verantwortung für die Gesundheit von Künstler*innen, Publikum und Team“, begründet Taubenberger die Entscheidung, das Festival zu verlegen. „Es wäre jetzt das falsche Signal und ein zu großes Risiko, an den Terminen Anfang des Jahres festzuhalten.“ Eine Absage oder ein Verschieben um ein ganzes Jahr kam für die Veranstalterin jedoch nicht in Frage. Und so wurden sofort mit allen Mitwirkenden neue Termine im Jahr 2022 gesucht und gleich festgelegt. „Wir verlängern einfach die Vorfreude“, betont Taubenberger den positiven Denkansatz.

Um genau zu sein wird die Vorfreude sogar verdreifacht. Statt innerhalb eines kompakten 4-wöchigen Festivalzeitraums verteilen sich die zwei Dutzend Festivalveranstaltungen nun auf drei Zeiträume zwischen Mai und August. „Amplified version“ nennt die Veranstalterin dieses Format aus drei Festivalausgaben. Dass „amplified“ sowohl mit „erweitern“ und „vervielfältigen“ als auch mit „vertiefen“ übersetzt werden kann, passt ebenso, wie die Anspielung auf die akustische Verstärkung. Denn nicht zuletzt um das Spiel mit Lautstärke (= volume) und Wahrnehmung in allen fünf Sinnen geht es beim Festival Out Of The Box 2022.

Wir sprachen mit der Initiatorin und Künstlerischen Leiterin Dr. Martina Taubenberger über das Festival und Ihre Arbeit im Werksviertel-Mitte sowie mit den Künstlern Ralf Schmid und Christian Muthspiel.

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Fabian Russ © Reiner Eckel

Der Orchestroniker Fabian Russ

Fabian Russ ist Orchestronik-Praktiker. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Arbeit mit Samples und der Verflechtung von Elektronik und klassischer Musik für Soloinstrumente bis hin zu großen Symphonieorchestern, spezialisiert auf Live-3D-Audio-Hörräume oder für Kopfhörer in verschiedenen Formatkonstellationen. Er ist Gründer der eingetragenen Marke Or- chestronik (seit 2018) und wird vom Software Marktführer Ableton Live offiziell als ABLETON Artist geführt. Er arbeitet u.a. mit Carlo Grippa (eh. Tonchef Radialsystem), Folkert Uhde, Ste- ven Walter, Christian Kellersmann (EDEL, Berlin Classics, Neue Meister), Albrecht Mayer, An- dreas Scholl, Midori Seiler, Robert Gwisdek (als Käpt’n Peng), Frieder Weiss, Johanna Wokalek, dem Grammy-prämierten 3D-Audio-Pionier Tom Ammermann. Er hat mehrere Hörspiele und Features für den Hörfunk produziert. 2019 eröffnete Fabian Russ das Heinrich-Schütz-Musikfest mit der 3D-Audio-Installationsserie Kaleidoscope of Spaces, einem Rework von Psalmen Davids für den dreidimensionalen Klangraum. Es ist die erste Installation des Botschafter-Projekts „Schütz.22“, das bis zum Schütz-Jubiläum 2022 fortgesetzt wird. Er arbeitet an und in vielen internationalen Projek- ten, die sich mit der Entwicklung neuer hybri- der Klang- und Soundtrack-Formate und völlig neuer Ansätze der Filmvertonung nach dem orchestronischen Verfahren beschäftigen.

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AUSSTELLUNGSPLAKAT OTL AICHER 100 JAHRE 100 PLAKATE HFG-ARCHIV

100 Jahre 100 Plakate
26. März 2022 bis 08. Januar 2023

Mit der Ausstellung "Otl Aicher 100 Jahre 100 Plakate" würdigt das HfG-Archiv / Museum Ulm den diesjährigen 100. Geburtstag dieses großen Gestalters, der am 13. Mai 1922 in Ulm-Söflingen geboren wurde, und präsentiert eine Auswahl von 100 Plakaten als eines der zentralen und prägendsten Medien in dessen umfangreichen Werk. Schon im August 1945 entstanden erste Plakate. Sie machten auf die Vorträge aufmerksam, die Otl Aicher organisierte, um das geistige und kulturelle Leben in Ulm neu zu beleben. Von dieser Zeit an bis zum Tod 1991 entwarf der Gestalter zahllose Plakate. 1954 erhielt er den Prix d'Honneur der Triennale Mailand. Im selben Jahre kaufte dasMuseum of Modern Art, New York, eines seiner Plakate an. Im Sommer 1959 stellte er Plakate und Fotografien im Museu de Arte Moderna do Rio de Janeiro aus.  Otl Aicher gestaltete nicht nur im Bereich der Grafik. Er schrieb, er unterrichtete, er philosophierte. Vor allem war er immer ein politisch denkender und agierender Mensch. Alle diese Themen finden ihren Niederschlag in Plakaten, die er für ganz unterschiedliche Zwecke gestaltete. Die Bedeutung Otl Aichers für die Designgeschichte im 20. Jahrhundert ist dabei unbestritten: Er war einer der Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG Ulm); mit den Erscheinungsbildern für die Deutsche Lufthansa oder die XX. Olympischen Spiele 1972 in München legte er wegweisende Entwürfe vor. Sie haben bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Für Otl Aicher hatte das Plakat eine klare Aufgabe: „ein plakat ist ein kommunikationsobjekt und kein kunstobjekt und hat zuerst die funktion zu erfüllen, verstanden zu werden, quer durch die gesellschaft hindurch“.

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© Morris Schmid, module+ GmbH

SOLIDARITÄTS Kunst-Aktion
"WORTE FÜR DEN FRIEDEN" für die UKRAINE
  

Text und Flagge-Projektionen auf den Wasserfall (Flagge der Ukraine) und unterhalb Schloss Laufen (Texte) am 10.3.2022 am Rheinfall, Kanton SH und ZH (Schweiz)

Eine aussergewöhnliche „SOLIDARITÄTS Kunst-Aktion "WORTE FÜR DEN FRIEDEN" für die UKRAINE“ mit Statements und Zitate von nationalen und internationalen Persönlichkeiten aus der Literatur, bildenden Kunst und dem Olympischen Sport. Der Schweizer Künstler und Kulturvermittler Beat Toniolo, welcher schon, u.a. im November 2020 zur CORONA Pandemie, eine solche Solidaritätsaktion mit Kai Geiger, arttourist, ins Leben gerufen hat.

Der Cheftechniker Markus Bohle, Light-Systems, und Morris Schmid, module+, bilden das Team für die technische Umsetzung wie die professionellen Fotos, Marco Graf hat die Videos hergestellt. Mit 2 PANASONIC BEAMER, je 20`000 AnsiLumen. Projektionen auf die 2 Orte: Wasserfall und unterhalb Schloss Laufen.

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weiter:lesen 2022

Unter dem Titel „weiter:lesen 2022“ werden am 19. und 20. März 2022 mindestens 40 Lesungen Autoren, Bücherfreunde und Verlage zusammenbringen. Veranstaltungsorte sind beliebte Leipziger Kultur-Standorte wie die Moritzbastei und der Felsenkeller. Alle Lesungen finden mit Publikum statt. Tickets für 15 Euro können auf der Website www.weiterlesenleipzig.de   erworben werden. Hier können auch alle Veranstaltungen via Livestream verfolgt werden. Verlage und Autoren können sich über die Webseite für eine Teilnahme anmelden, andere Literaturevents ihre Termine platzieren.

Initiatorin des literarischen Alternativprogramms ist eine Gruppe von Literatur-, Medien- und Technologiespezialisten mit großer Erfahrung in Eventorganisation und Kommunikation. Darunter der Autor Ulf Torreck („Wolfswechsel“), M. Kruppe (Moderator, Autor), Martin Jehnichen und Matthias Jobke vom Live Stream Anbieter streamio.de, Robert Dobschütz, Geschäftsführer der Leipziger Zeitung sowie die PR- und Buchmarkt-Expertin Susanne Tenzler-Heusler, Inhaberin des Netzwerks für Kommunikation | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, brandvorwerk-pr.

„weiter:lesen 2022“ wird unterstützt von der Leipziger Gruppe, le-tex publishing services GmbH, Konsum Leipzig und Texentium.

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2022 - WIR ZEIGEN UNS
2022 - WE SHOW OURSELVES

Auch wenn wir inmitten der nächsten Corona-Welle stecken, wird auch diese vorbei gehen und vieles dann wieder möglich sein. Gerade deswegen und auch um uns zu zeigen, dass die Kultur noch da ist, haben wir uns nach zwei Jahren Pandemie bedingter Pause entschieden wieder eine Jazz-Neue-Elektronische Musik Sonderausgabe der arttourist.com namens TONY herauszugeben, die zur diesjährigen jazzahead in Druckform und Online erscheinen soll.

Even if we are in the middle of the next Corona wave, this will also pass, and many things will then be possible again. Precisely because of this and to show ourselves that the culture is still there, after a two-year break due to the pandemic, we decided to publish a special edition of jazz-new-electronic music for this year’s jazzahead! from (Print and Online). After MILES, ELLA, OSCAR and PEGGY the new edition will be named TONY.

In der Anlage übersenden wir Ihnen die Ausschreibung mit den buchbaren Modulen und Anzeigen.
We are sending you the invitation of tenders for TONY with the bookable modules and advertisements as an attachment.

>>> TONY Ausschreibung deutsch
>>> TONY invitation of tenders english

Wir würden uns freuen, wenn wir eine ähnlich prall gefüllte Zeitung wie beim ersten und dann stornierten TONY Versuch 2019 zusammenbekommen. Setzen Sie mit uns ein Zeichen, dass die Kultur ein Teil unseres Lebens ist, nicht in Vergessenheit geraten oder gar nicht mehr stattfinden darf.

We would be happy if we could get a newspaper that was as full as the first and then cancelled TONY attempt in 2019. Set an example with us that culture is a part of our life, that it should not be forgotten or that it should not take place at all.

Gerne erhalten wir Ihre Antwort, stehen Ihnen für Fragen zu Verfügung und freuen uns über Ihre Buchung.
We are happy to receive your answer, are available to answer your questions and look forward to your booking.

 

Please send us an email to geiger@artcities.com

© AKJ / David Böhm

DIE SIEGER DES DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREISES 2021

Staatssekretärin Juliane Seifert hat am 22. Oktober 2021 im Rahmen unserer Online-Preisverleihung, live gestreamt von der Frankfurter Buchmesse, die Siegerinnen und Sieger des Deutschen Jugendliteraturpreises bekannt gegeben. Die ausgezeichneten Werke vermitteln trotz ernsthafter Themen eine positive, fast schon optimistische Grundstimmung und bieten eine sehr breite Perspektive auf unterschiedliche Lebenswelten. Ausgezeichnet wurden die Gewinner der Kritikerjury in den Sparten Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch, der Preisträger der Jugendjury sowie die Sonderpreisträger "Gesamtwerk" und "Neue Talente". Die Sonderpreisjury vergab die Preise dieses Jahr an Übersetzerinnen.

Preisträger der Kritikerjury in den Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch sowie "Preis der Jugendjury"

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Max Richter und Yulia Mahr © Mike Terry

BRITISCHES KÜNSTLERPAAR LÄDT ZU EINEM KLANGFEST DER ZWISCHENTÖNE
Max Richter und Yulia Mahr haben zu ihrem »Elbphilharmonie Reflektor« vom 8.-10. Oktober viele spannende Gäste zwischen Post-Klassik, Jazz und Elektronik eingeladen

Max Richter ist einer der erfolgreichsten Komponisten der Gegenwart. Seine Frau Yulia Mahr ist Filmemacherin und bildende Künstlerin und erschafft zu vielen seiner Werke immer wieder kongeniale Verschränkungen von Klang und Bildern. Die Einladung zu einem mehrtägigen Gastspiel in der Elbphilharmonie im Rahmen der exklusiven Reihe »Reflektor« hat das britische Künstlerehepaar mit einem gemeinsam kuratierten, spektakulär feinsinnigen Programm beantwortet.

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B3 Biennale des bewegten Bildes
15. - 24.10.1021
Frankfurt Rhein-Main & Online

Vom 15. bis 24. Oktober 2021 bietet die B3 Biennale des bewegten Bildes den Film-, Kunst- und Medienschaffenden eine internationale Plattform für Innovation, Austausch und Sichtbarkeit. Als crossmediales Bewegtbild-Festival mit Filmscreenings, Ausstellungen, Konferenz- und Workshopprogrammen sowie diversen Wettbewerbsformaten führt die B3 den genre- und länderübergreifenden Diskurs über Trends und Entwicklungen des bewegten Bildes in den Themenfeldern Film, Kunst, Games und VR/XR. Ziel der 2012 gestarteten Veranstaltung ist es zum einen, eine breit angelegte interdisziplinäre Allianz für das bewegte Bild zu schaffen, und zum anderen, der internationalen Kultur- und Kreativwirtschaft eine übergreifende Plattform für Innovation und Austausch zu bieten. Veranstalter der B3 Biennale des bewegten Bildes ist die Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG). Träger der B3 ist das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). Förderer sind der Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Wirtschaftsförderung Frankfurt. Strategischer Partner der B3 sind die Frankfurter Buchmesse, THE ARTS+ und Film London.

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100 Jahre Donaueschinger Musiktage 
14. - 17.10.2021
27 Uraufführungen, acht Klanginstallationen 

Die Donaueschinger Musiktage werden 100 Jahre alt. Für Björn Gottstein, den Künstlerischen Leiter der Musiktage, kommt dies einer kleinen Sensation gleich. „Welches Musikfestival kann schon von sich behaupten, das Musikleben ein Jahrhundert lang maßgeblich geprägt zu haben?“ Und so gilt es, im Jubiläumsjahrgang zurückzuschauen und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Denn für Björn Gottstein „soll dieses Jahr nicht nur das Ende der ersten, sondern auch der Startschuss für die nächsten 100 Jahre sein.“ Die Rückschau auf die bewegte Geschichte des Festivals vollzieht sich vor allem in Form von Installationen, Publikationen und einer Ausstellung, aber auch durch die Aufführung von Werken, die für die Historie der Musiktage von besonderer Bedeutung waren. Für den Blick nach vorne stehen 27 Uraufführungen, die die Bedeutung der Musiktage als Uraufführungsfestival unterstreichen. Für Björn Gottstein steht fest: „Man kann 100 Jahre Donaueschingen nur feiern, indem man Experimente, Unvollendetes und Unabgeschlossenes auf die Bühne bringt.“

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