Verner Panton, Phantasy Landscape at the exhhibition Visiona 2, Cologne, Germany, 1970 © Verner Panton Design AG, Basel

Weil am Rhein

Home Stories
100 Jahre, 20 visionäre Interieurs
8.2. – 23.8.2020

Unser Zuhause ist Ausdruck unseres Lebensstils, es prägt unseren Alltag und bestimmt unser Wohlbefinden. Mit der Ausstellung »Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs« initiiert das Vitra Design Museum eine neue Debatte über das private Interieur, seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven. Die Ausstellung führt den Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit und zeigt, wie sich gesellschaftliche, politische und technische Veränderungen der letzten 100 Jahren in unserem Wohnumfeld widerspiegeln. Im Zentrum stehen die großen Zäsuren, die das Design und die Nutzung des westlichen Interieurs geprägt haben – von aktuellen Themen wie knapper werdendem Wohnraum und dem Verschwinden der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben über die Entdeckung der Loftwohnung in den 1970er Jahren, aber auch dem Siegeszug einer ungezwungeneren Wohnkultur in den 1960ern und dem Einzug moderner Haushaltsgeräte in den 1950ern bis hin zu den ersten offenen Grundrissen der 1920er Jahre. Diese Umbrüche werden anhand von 20 stilbildenden Interieurs veranschaulicht, darunter Entwürfe von Architekten wie Adolf Loos, Finn Juhl, Lina Bo Bardi oder Assemble, Künstlern wie Andy Warhol oder Cecil Beaton sowie der legendären Innenarchitektin Elsie de Wolfe.

Vitra Design Museum www.design-museum.de

MKG Lenkbares Licht Industriewerk Auma Scherenarmleuchte

Hamburg

100 Jahre lenkbares Licht.
Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung
31.1. – 1.6.2020

Mit der ersten lenkbaren elektrischen Leuchte setzte Curt Fischer (1890–1956), Gründer des Leuchtenherstellers Midgard, 1919 einen Meilenstein für die sich damals rasant entwickelnde Industrialisierung. Seine bahnbrechende Er- findung: Die Lichtquelle der „Midgard“ kann man zu sich heranziehen, ihren Kopf drehen und den Lichtkegel im ge- wünschten Winkel mit nur einer Hand einstellen. Damit setzte der Ingenieur der damals üblichen, starren Allgemein- beleuchtung als einziger künstlicher Lichtquelle ein Ende. Bis dahin warfen die Arbeiter*innen an ihren Werkbänken selbst Schatten auf ihre Arbeitsflächen. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) blickt mit 100 Jahre lenkbares Licht. Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung auf die erfinderischen und ästhetischen Dimensio- nen von lenkbaren Leuchten vom frühen 20. Jahrhundert bis heute. 44 Originale von Midgard und 20 weiteren Her- stellern sowie zahlreiche Zeichnungen, Patente, Briefe und kurze Filme erzählen von der Evolution der Leuchten, von parallelen und jüngsten Entwicklungen. Aktuelle Leuchten-Modelle laden die Besucher*innen ein, das Prinzip des lenk- baren Lichts selber auszuprobieren.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg www.mkg-hamburg.de


MKG 100 Jahre lenkbares Licht Consemüller Bauabteilung

Christoph Thetard, R2B2 (Küchenmaschine), 2010, Foto Chritsoph Thetard

Ulm

reclaim context
Bauhaus Studio 100
23.11.2019 - 1.3.2020

100 Jahre nach seiner Gründung gehen vom Bauhaus noch immer Impulse aus, beziehen sich Designer und Künstler auf Entwürfe und Haltungen dieser ersten deutschen Gestaltungshochschule.

An verschiedenen Orten in Weimar, dem Geburtsort des Bauhauses, haben zu Beginn des Jubi­läumsjahres 100 Akteure aus den Bereichen Kunst, Gestaltung, Architektur, Bauingenieurwesen, Performance und Musik eigene Projekte entwickelt, die alle in irgendeiner Weise im Zusammen- hang mit dem Bauhaus stehen.

Die Projektgruppe Bauhaus Studio 100 unter Leitung von CananYilmaz, HP Großmann, Wolfgang Sattler und Stefan Kraus hat daraus eine Serie von sieben Ausstellungen kuratiert, die im Lauf des Jahres 2019 zu sehen sind. Die siebte und letzte Station ist das HfG-Archiv. Hier wird eine Auswahl aus sämtlichen Arbeiten gezeigt. Rund 40 Gestalter werden dort im „Studio HfG“ ihre Arbeiten präsentieren, darunter sowohl Designobjekte als auch Kunstwerke sowie Arbeiten, die die Trennung zwischen Kunst und Design überwinden.

Ausstellungfolder reclaim context

HfG-Archiv, www.hfg-archiv.museumulm.de

Stefan Diez, Stuhl 404 F, 2007, Herst.: Thonet, Frankenberg © Constantin Meyer

Nürnberg

200 JAHRE THONET
seit 5.7.2019

Das 200-jährige Bestehen des Unternehmens Thonet liefert einen willkommenen Anlass, um an einigen herausragenden Beispielen dessen Pionierleistungen auf dem Gebiet der Möbel aus Bugholz und Stahlrohr vorzustellen. Durch die Entwicklung und Ausschöpfung neuer Technologien verwirklichte Thonet ein zukunftweisendes Prinzip: Form als Ergebnis industrieller Fertigungsmethoden. Hinzu kamen eine weit-blickende kaufmännische Strategie und Vertriebspolitik, die dem Unternehmen zu weltweitem Erfolg verhalf und die Basis für seine heutige Position im modernen Möbeldesign bildet.

Neues Museum
www.nmn.de

© ARTIS – Uli Deck

Karlsruhe

UNESCO CREATIVE CITY
OF MEDIA ARTS
Stadt Karlsruhe hat Bewerbung eingereicht

Karlsruhe will erste deutsche UNESCO Creative City of Media Arts werden. Dazu hat sich die Stadt mit Empfehlung der Deutschen UNESCO- Kommission um Aufnahme in das weltweite UNESCO Creative Cities Network (UCCN) in der Kategorie Medienkunst beworben. Mit einer Entscheidung durch die UNESCO Generaldirektion in Paris wird bis November 2019 gerechnet. Das UNESCO Creative Cities Network dient der weltweiten Vernetzung von Städten, die ihr kreatives Potenzial als strategischen Faktor der Stadtentwicklung nutzen wollen. Es verbindet aktuell 180 Städte aus 72 Ländern in sieben verschiedenen Kreativfeldern, darunter 14 Medienkunst-Städte, die Erfahrungen, Ideen und Best Practices austauschen und Kooperationen eingehen wollen.

DIE QUALITÄT DES UNVORHERSEHBAREN

Feinstes Porzellan aus der kleinen Manufaktur EIDEN

Porzellan ist ein besonderes Material. Obwohl es schwer ist, wirkt es leicht und fein. In der Ulmer Porzellan-Manufaktur entstehen anmutige Leuchten und Vasen. Jan und Dagmar Eiden, beide Designer und Keramiker sind die Persönlichkeiten, die den EIDENObjekten ganz besondere Ausstrahlung geben. Aus dem Rohstoff Porzellan entstehen Leuchten und Vasen mit Charakter, die Freude machen und Atmosphäre schaffen. Jedes Element steht für sich, hat seine Eigenartenund ist zugleich Teil eines Ensembles. Je nach Anspruch und Vorstellung.

„Lebendigkeit und Schönheit, die nicht vorrangig nach Perfektion ausgerichtet sind, sind das, was uns wichtig ist, anzieht und antreibt“, sagen Jan und Dagmar Eiden übereinstimmend. „Der Zufall bekommt bei der Herstellung seinen Platz und jedes Objekt wird dadurch individuell“. Die Form ist wichtig, Akzente werden sparsam und mit Bedacht gesetzt. Raue Oberflächen kontrastieren mit feinen Dekors oder spielen mit glasierten Elementen. Farbe ist bewusst eingesetztes Gestaltungselement. Andere Kreationen wiederum erhalten durch den bewussten Verzicht auf Dekoration ihren Charme.

www.eiden-eiden.de | www.cafe-animo.de

EIDEN – Porzellan Geschirr
Dagmar Eiden
Sterngasse 6
89073 Ulm

EIDEN – Porzellan Licht
Jan Eiden
Syrlinstraße 17 (am Karlsplatz)
89073 Ulm

Manufaktur-Café ANIMO!
Syrlinstraße 17 (am Karlsplatz)
89073 Ulm

Blick in die Dauerausstellung © Tim Schnetgoeke

Berlin

Werkbundarchiv

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ein Museum der Produktkultur des 20. und 21. Jahrhunderts, die von der industriellen Massen- und Warenproduktion geprägt ist. Kern der Institution ist das Archiv des Deutschen Werkbundes. Diese 1907 gegründete Vereinigung von Künstlerinnen und Künstlern, Industriellen, Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitikern strebte als Teil der utopischen Kulturtendenzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Lebensreform an. Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge steht als autonome Organisation bewusst in dieser Werkbund-Tradition und sieht seine Aufgabe gleichermaßen in deren materieller Bewahrung und wissenschaftlichen Dokumentation wie in deren zeitgenössischer Interpretation und Reflexion. Die als „Offenes Depot“ präsentierte Sammlung wird im Rahmen von Ausstellungs- projekten ständig neu befragt, weiterentwickelt und kom- mentiert.
www.museumderdinge.de