GITTER Premiere © Anna Katharina Scheidegger

Basel (CH)

Zeiträume Basel – Biennale für neue Musik und Architektur
Ein Festival macht Räume hörbar
13. – 22.9.2019

Basel hat einen internationalen Ruf als Architekturstadt und eine lange Tradition auf dem Feld der neuen Musik. ZeitRäume Basel führt beide Bereiche zusammen: Ein kompaktes und innovatives Festival präsentiert an verschiedensten Orten in Basel-Stadt, Basel-Landschaft und im Dreiländereck zahl- reiche Akteure, Institutionen und KünstlerInnen aus der Region, der Schweiz sowie dem internationalen Raum.Bemerkenswerte Kombinationen von Musik, Raum und Architektur, die künstlerische Qualität der musikalischen Ereignisse, ein Fokus auf Neuproduktionen sowie gleich- zeitige Offenheit und Zugänglichkeit für ein breites Publikum sind Leitgedanken des Festivals. „Musik/Räume mit starken Eigenschaften“, die Hörbarmachung von bekannten, unbekannten und neuen Räumen sowie unkonventionelle veranstalterische Zugänge helfen, Offenheit und Begeisterung für die erstaunliche Vielfalt neuer Musik zu schaffen.
www.zeitraeumebasel.com

HeK, Foto © Christoph Oeschger

Basel (CH)

HeK Haus der
elektronischen Künste Basel

Das HeK widmet sich der digitalen Kultur und den neuen Kunstformen des Informationszeitalters. Es ist ein Ort, an dem kreative und kritische Diskurse über die ästhetischen, gesellschaftspolitischen und ökonomischen Auswirkungen von Medientechnologien stattfinden. Das HeK zeigt zeitgenössische Kunst, die neue Technologien erforscht und gestaltet; es fördert eine ästhetische Praxis, die Informationstechnologien als Medium nutzt, anschaulich macht und aktiv in deren Prozesse eingreift. Damit stellt sich das HeK den drängenden Fragen zur Kultur des 21. Jahrhunderts und trägt aktiv zu deren Gestaltung bei. Als interdisziplinärer Ort befasst sich die Institution spartenübergreifend mit dem aktuellen Kunstgeschehen in der bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz, Performance und Design. Dabei bietet sie einer breiten Öffentlichkeit Einblicke in Kunstproduktionen an der Schnittstelle von Kunst, Medien und Technologien. In einem vielfältigen Programm, bestehend aus Ausstellungen, kleineren Festivalformaten, Performances, Konzerten und Vermittlungs- angeboten, greift das Haus aktuelle gesellschaftliche Themen und Fragestellungen auf, die durch die zunehmende Digitalisierung entstehen.

www.hek.ch

Heiner Goebbels: Everything That Happened and Would Happen (2018). An Artangel commission. Photograph: Thanasis Deligiannis

Bochum
RuhrtriennaleRuhrtriennale 2019 eröff- net neue Perspektiven aufdie „Zwischenzeit“
21.8. – 29.9.2019
Die Ruhrtriennale 2019 beginnt am 21. August mit Christoph Marthalers Musiktheater-Kreation „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ im Audimax der Ruhr-Universität Bochum. Bis zum 29. September werden in den ehemaligen Industriehallen des Ruhrgebiets Uraufführungen von Kornél Mundruczós Musiktheater-Produktion „Evolution“, Jan Lauwers Schauspiel-Performance „All the good“, Sharon Eyals Tanztheater „Chapter 3“ und Bruno Beltrãos neuester Choreografie zu erleben sein. Auch die Deutschen Erstaufführungen von Heiner Goebbels' Musiktheater-Collage „Everything that Happened and Would Happen“, David Martons Regiearbeit „Dido and Aeneas, remembered“ sowie Faustin Linyekulas Produk- tion „Congo“ sind beim internationalen Festival der Künste zu sehen. Das Musikprogramm umfasst u.a. das Programm „Coro“ von Chorwerk Ruhr, zwei Konzerte des Klangforums Wien unter der Musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling sowie außergewöhnliche Formate in der Reihe „MaschinenHausMusik“. Die Installation „Bergama Stereo“, eine architektonische Sound-Konstruktion von Cevdet Erek, ist erstmals zu sehen. Der Künstler Jonas Staal veranstaltet mit „Training for the Future“ ein utopisches Trainingslager. Der „Third Space“ in einer umgebauten Transall-Maschine vor der Jahrhunderthalle Bochum wird ebenso weiterentwickelt wie das Langzeitprojekt #nofear der Jungen Triennale, das sich in diesem Jahr mit dem Thema Macht auseinandersetzt. Nachdem im vergangenen Jahr die Perspektiven des Globalen Südens auf Europa den programmatischen Schwerpunkt bildeten, liegt der Fokus 2019 auf europäischer Selbstkritik, die den thematischen Rahmen „Zwischenzeit“ fortsetzt. Die Künstler*innen beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit der privilegierten europäischen Existenz sowie den Auswirkungen der europäischen Dominanz, sie fra- gen nach dem aktuellen Demokratieverständnis und entwerfen neue Zukunftsmodelle.
www.ruhrtriennale.de

Royal String Quartet

Brandenburg

INTERSONANZEN.2019
Brandenburgisches Fest der Neuen Musik
Einheit und Differenz
30.5. – 5.6.2019

2019 sollen die intersonanzen eine noch weitere Ausstrahlung entwickeln und gleichzeitig fester im Land verankert werden. Der Ausgangspunkt des jährlichen Ereignisses ist die Landeshauptstadt Potsdam, die hier auch paradigmatisch für multiple Möglichkeiten steht, dass und wie kulturelles Zusammenwachsen gelingen kann. Die grundsätzliche Näherungsweise zum Thema „Einheit und Differenz“ in der zeitgenössischen klingen- den Kunst 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Bereicherung durch respektvolles Einander-Zuhören und Von- einander-Lernen, Differenzen ausräumen durch Differenzieren. Dabei kommen ganz verschiedene zeitgemäße Formate der Produktion, Präsentation und Rezeption klingender Kunst zum Einsatz, einige werden auch weiter- bzw. neu entwickelt. Alle Veranstaltungen, unterschiedlich inszenierte thematische Konzerte, die Partitur- und Klangkunstausstellung, Diskussionsrunden und Konzerteinführungen, der Soundwalk und das Symposium ergänzen und kontrapunktieren sich gegenseitig zu einem aufregenden Parcours durch „Einheit und Differenz“ zeitgenössischer klingender Wirklichkeit.

Dazu kommen Aktionen im öffentlichen Raum und „Brückenkonzerte“ in Kooperation mit anderen Orten Brandenburgs so- wie in den Partnerländern 2019 England und Polen. Renommierte Ensembles und Solist_innen wie auditivvokal, Ensemble Junge Musik, Royal String Quartett Warschau, Uroboros Ensemble London, Carin Levine, Benoit Maubrey, Willi Kellers /Julie Sassoon, Ruth Velten, Biliana Vout- chkova u.a. präsentieren neueste Musik aus Brandenburg im Kontext internationalen Repertoires.
www.neue-musik-brandenburg.de

Frankfurt

Brian Ferneyhough 2019
als Stiftungsprofessor an der HfMDK

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt richtet ab 2019 mithilfe der 2016 gegründeten HfMDK-Stiftung eine Stiftungsprofessur „Komposition“ ein. Renommierte Komponistinnen und Komponisten kommen für ein Jahr nach Frankfurt, um mit Studierenden aller Fachbereiche zu arbeiten. Instrumental-Workshops stehen dabei genauso auf dem Programm wie Lectures und öffentliche Aufführungen, Gesprächsrunden und Symposien.
2019 wird der 1943 in Großbritannien geborene Brian Ferneyhough als erster diese Gastprofessur innehaben und für drei große ProjektInseln im Januar, Mai und November an die HfMDK kommen. Ferneyhoughs Name ist untrennbar verbunden mit dem Begriff „Neue Komplexität“, und seine Werke, die weltweit auf den Podien der Festivals zu finden sind, stellen höchste spieltechnische Anforderungen. Neben seiner herausragen- den Bedeutung als Komponist, als der er 2007 den Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk erhielt, zählt Ferneyhough aber auch zu den wichtigsten Kompositionslehrern seiner Generation. Er unterrichtete Komposition in Freiburg, Mailand, Den Haag sowie San Diego und Stanford. Bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt ist Ferneyhough seit 1976 regelmäßig als Dozent zu Gast.
www.hfmdk-frankfurt.de #hfmdkfrankfurt

Matteo-Franceschini © V-Mari

Venedig (I)

63RD INTERNATIONALFESTIVAL OF CONTEMPORARY MUSIC
27.9. – 6.10.2019

The 63rd International Festival of Contemporary Music will run from 27th September to 6th October 2019. This year too the activities of the Biennale College - Musica will be part of the program: an international call for applications was launched in order to support the production of a maximum of 4 micro-budget chamber theatre works. The Music department is directed by Ivan Fedele (Lecce, 1953), a com- poser whose opus currently counts over 175 works and includes compositions of every kind: orchestral pieces, works for the theatre, electro-acoustic and chamber music. In 2016 Fedele received the Prix Inter- national Arthur Honegger for his overall work as a composer.
www.labiennale.org/en/music/2019