Snug Architects – Milford Beach Huts, Foto: Martin Gardner Photography

Ahrenshoop

Nah ans Wasser gebaut -  Architekturikonen
und der Meeresspiegel
28.11.2020 – 21.3.2021

Rund 20 Fotografien, Filme, Modelle und Virtual-Reality- Simulationen ermöglichen Perspektivwechsel. Unzählige Mythen ranken sich um die Gefahren der Meere. Nicht selten wird gar das Verschwinden ganzer Städte im Meer beschrieben. Mit der Sonderausstellung „Nah ans Wasser gebaut – Architekturikonen und der Meeresspiegel“ greift das Kunstmuseum Ahrenshoop diesen Erzählfaden auf, um ihn in gleichem Zuge um neue Perspektiven zu erweitern. Zu sehen ist die multivisuelle Schau, in der rund 20 Fotografien, Filme, Modelle und Virtual-Reality-Simulationen gezeigt werden, vom 28. November 2020 bis zum 21. März 2021. Ein Architekturseminar für Architekten, Ingenieure, Wissenschaftler und Philosophen zum Thema „Nachhaltiges Bauen“ begleitet die Ausstellung und ermöglicht den Austausch mit einem Fachpublikum. Die Inszenierung der Sonderausstellung ist faszinierend und fesselnd zugleich. Mit dem Betreten des Saales werden Besucher auf eine Reise unter die Wasseroberfläche eingeladen, in deren Rahmen bauliche Ikonen nach ihrem Versinken in die Fluten betrachtet werden können. Zu den vorgestellten Gebäuden und Baukünsten zählen eine Reihe herausragender und bedeutender Projekte, darunter der Binzer Rettungsturm des Architekten Ulrich Müther, das kalifornische Salk- Forschungsinstitut des Architekten Louis Kahn, ein Palastprojekt von Schinkel für die Halbinsel Krim sowie die britische „Halley VI Antarktisstation“ auf dem Brunt-Schelfeis der Hugh Broughton Architects.

Kunstmuseum Ahrenshoop | www.kunstmuseum-ahrenshoop.de

Residence Antilia watercolor coll Malcolm Knapp

Berlin

James Wines und SITE: Retrospektive 1970–2020
28.11.2020 – 7.3.2021

Nachhaltigkeit, Klimawandel, globale Erwärmung, ökologisches Bewusstsein, energiesparendes Bauen, grüne Architektur... Diese Begriffe sind angesichts der aktuellen Herausforderungen, auch was das Leben in Städten betrifft, aus unserem Vokabular nicht mehr wegzudenken. Vor fünfzig Jahren war es gewiss anders, vor allem in den USA, einem Land, das noch heute aufgrund seiner Größe auf eine gut funktionierende Infrastruktur und Industrie wie die Automobilproduktion angewiesen ist, andererseits aber vor der Herausforderung steht, das Problem der urbanen Besiedlungsdichte zu lösen, Ghettobildung zu vermeiden und für die Einwohner ein angenehmes, urbanes grünes Umfeld zu schaffen. James Wines und SITE waren unter den Pionieren der amerikanischen Architekturbüros, die angesichts der zunehmenden Umweltverschmutzung, Überbevölkerung und Dichte in den Städten über nachhaltige, „grüne“ Lösungen nachgedacht haben.

Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung |www.tchoban-foundation.de

 

WOHA, Singapur: Sky Green, Taichung, Taiwan Foto ©Kuomin Lee

Frankfurt

Internationaler Hochhaus Preis 2020
31.10.2020 – 28.2.2021

Der Internationale Hochhaus Preis 2020 präsentiert eine Auswahl aktueller Hochhausprojekte auf der ganzen Welt, die sich durch zukunftsweisende Gestaltung, Funktionalität, innovative Bautechnik, städtebauliche Einbindung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Die Ausstellung stellt den Gewinner, die Finalisten und die Nominierten des Wettbewerbs umfassend anhand von Modellen, Filmen, Fotos, Zeichnungen und Texten vor. Vergeben wird der Internationale Hochhaus Preis alle zwei Jahre vom Deutschen Architekturmuseum, der DekaBank und der Stadt Frankfurt

Deutsches Architekturmuseum |dam-online.de

Gae Aulenti, 1989 © Courtesy of Archivio Gae Aulenti, photo: © Hans Visser

Weil am Rhein

Gae Aulenti. Ein kreatives Universum
29.02.2020 – 18.04.2021
Vitra Schaudepot

Die Italienerin Gae Aulenti zählt zu den bedeutendsten Architektinnen und Designerinnen der Nachkriegszeit. Bereits in den 1960er Jahren trug sie mit ihren ikonischen Objekten erheblich zum weltweiten Erfolg Italiens im Produktdesign bei, unter anderem mit der »Locus Solus«-Reihe (1964) oder den Leuchten »Pipistrello« (1965) und »King Sun« (1967). Internationale Anerkennung gewann Aulenti zudem für den Umbau eines ehemaligen Pariser Bahnhofs in ein Museum, das Musée d’Orsay (1980–1986). Außerhalb ihres Heimatlandes ist Aulenti, die mehr als 700 Projekte verwirklichte, jedoch zumeist nur Design- und Architekturkennern ein Begriff. Dem wirkt das Vitra Design Museum mit der Ausstellung »Gae Aulenti. Ein kreatives Universum« entgegen und gibt Einblick in das facettenreiche Schaffen, welches neben Architektur und Objektdesign auch Interieurs, Bühnenbilder und Kostüme sowie Ausstellungsarchitektur umfasst. Im Vitra Schaudepot wird eine Auswahl von rund 35 Objekten aus ihrer gesamten Schaffenszeit gezeigt, diese werden von Fotografien, Skizzen und Zeichnungen sowie einer Dia-Show, Dokumentarfilmen und Interviews begleitet.

Vitra Design Museum | www.design-museum.de

Pavillon Le Corbusier, 2019, Zürich, © ZHdK © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zürich (CH)

Wiedereröffnung
Pavillon Le Corbusier
Ausstellung Mon univers

Am 11. Mai 2019 öffnete der frisch renovierte Pavillon Le Corbusier in Zürich seine Türen fürs Publikum. Der letzte Bau von Le Corbusier ist ein farbenprächtiges architek- tonisches Glanzstück und als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Pavillon Le Corbusier wurde seit seiner Eröffnung 1967 als Ausstellungsort betrieben, um das Werk und die Ideen Le Corbusiers einem breiten Publikum zu vermitteln. Ganz in diesem Sinn und Geist führt das Museum für Gestaltung Zürich den Pavillon Le Corbusier im Auftrag der Eigentümerin Stadt Zürich ab Mai als öffentlich zugängliches Museum weiter. Die Eröffnungsausstellung „Mon univers“ verteilt sich über alle Stockwerke und widmet sich der Sammelleidenschaft des Schweizer Jahrhundertarchitekten. Sie gibt damit Einblick in seinen gestalterischen Kosmos. Zeitlebens verfolgte Le Corbusier die Vision einer Synthese der Künste und führte in seinen Assemblagen Objekte und Trouvaillen aus Kunst, Industrie, Folklore und Natur zusammen.

Pavillon Le Corbusier
www.pavillon-le-corbusier.ch