Gae Aulenti, 1989 © Courtesy of Archivio Gae Aulenti, photo: © Hans Visser

Weil am Rhein

Gae Aulenti. Ein kreatives Universum
29.02.2020 – 18.04.2021
Vitra Schaudepot

Die Italienerin Gae Aulenti zählt zu den bedeutendsten Architektinnen und Designerinnen der Nachkriegszeit. Bereits in den 1960er Jahren trug sie mit ihren ikonischen Objekten erheblich zum weltweiten Erfolg Italiens im Produktdesign bei, unter anderem mit der »Locus Solus«-Reihe (1964) oder den Leuchten »Pipistrello« (1965) und »King Sun« (1967). Internationale Anerkennung gewann Aulenti zudem für den Umbau eines ehemaligen Pariser Bahnhofs in ein Museum, das Musée d’Orsay (1980–1986). Außerhalb ihres Heimatlandes ist Aulenti, die mehr als 700 Projekte verwirklichte, jedoch zumeist nur Design- und Architekturkennern ein Begriff. Dem wirkt das Vitra Design Museum mit der Ausstellung »Gae Aulenti. Ein kreatives Universum« entgegen und gibt Einblick in das facettenreiche Schaffen, welches neben Architektur und Objektdesign auch Interieurs, Bühnenbilder und Kostüme sowie Ausstellungsarchitektur umfasst. Im Vitra Schaudepot wird eine Auswahl von rund 35 Objekten aus ihrer gesamten Schaffenszeit gezeigt, diese werden von Fotografien, Skizzen und Zeichnungen sowie einer Dia-Show, Dokumentarfilmen und Interviews begleitet.

Vitra Design Museum | www.design-museum.de

Pavillon Le Corbusier, 2019, Zürich, © ZHdK © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zürich (CH)

Wiedereröffnung
Pavillon Le Corbusier
Ausstellung Mon univers

Am 11. Mai 2019 öffnete der frisch renovierte Pavillon Le Corbusier in Zürich seine Türen fürs Publikum. Der letzte Bau von Le Corbusier ist ein farbenprächtiges architek- tonisches Glanzstück und als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Pavillon Le Corbusier wurde seit seiner Eröffnung 1967 als Ausstellungsort betrieben, um das Werk und die Ideen Le Corbusiers einem breiten Publikum zu vermitteln. Ganz in diesem Sinn und Geist führt das Museum für Gestaltung Zürich den Pavillon Le Corbusier im Auftrag der Eigentümerin Stadt Zürich ab Mai als öffentlich zugängliches Museum weiter. Die Eröffnungsausstellung „Mon univers“ verteilt sich über alle Stockwerke und widmet sich der Sammelleidenschaft des Schweizer Jahrhundertarchitekten. Sie gibt damit Einblick in seinen gestalterischen Kosmos. Zeitlebens verfolgte Le Corbusier die Vision einer Synthese der Künste und führte in seinen Assemblagen Objekte und Trouvaillen aus Kunst, Industrie, Folklore und Natur zusammen.

Pavillon Le Corbusier
www.pavillon-le-corbusier.ch