PYANOOK, Ralf Schmid @Lia-Sáile

Festival Out Of The Box 2022
14.1. - 6.2.2022

Das spektakuläre Festival im Werksviertel-Mitte geht in die dritte Runde

Vom 14. Januar bis 6. Februar findet die dritte Ausgabe des Festivals „Out Of The Box“ statt. Das Festival hat sich das Außergewöhnliche und die Grenzüberschreitung zum Prinzip erhoben. 2020, kurz bevor die COVID-19-Pandemie jegliches kulturelle Leben zum Erliegen brachte, gingen die Bilder des Festivals buchstäblich um die Welt und setzten Maßstäbe für das sprichwörtliche Denken „outside of the box“. Nun findet das Festival zum dritten Mal statt und bespielt wieder über vier Wochenenden Veranstaltungsräume aber auch öffentliche Räume im Werksviertel-Mitte. Insgesamt drei Kompositionsaufträge wurden in diesem Jahr vergeben, an die Komponisten Ralf Schmid, Django Bates und Christian Muthspiel. 

Trondheim Voices

Nach den Schwerpunkten Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit in den Jahren 2019 und 2020 nimmt sich das kommende Festival Out Of The Box den Themen Mobilität, Bewegung und auf der anderen Seite dem Stillstand, der Einschränkung von Bewegungsfreiheit und der Isolation an, die unsere Gesellschaft und jede*r einzelne während der Pandemie erfahren hat – und der Frage, wie offen unsere Gesellschaft gegenüber Menschen ist, die aufgrund körperlicher Behinderungen von Natur aus in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Zentrale Fragestellungen sind: Wie bleiben wir verbunden in der Isolation? In der Berührungslosigkeit? In der Bewegungslosigkeit? Welche Beziehung haben wir jetzt zu Räumen? Wieviel Raum brauchen wir, wieviel nehmen wir uns? Wieviel Abstand vertragen wir? Wieviel unsere Gesellschaft? Und was ist mit all denen, die aufgrund körperlicher Behinderungen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind? Wie offen ist unsere Gesellschaft, ihnen zu begegnen? Wie können sie uns nahekommen?

Drei Eigenproduktionen gehen diesen Fragestellungen von unterschiedlichen Perspektiven nach. Den dramaturgischen Bogen über alle drei Festivals spannen die künstlerische Leiterin Martina Taubenberger, Axel Tangerding als Regisseur und dramaturgischer

Berater, die Choreografin Ceren Oran und der Licht-Designer Rainer Ludwig durch ein Gesamtkonzept aus Text, Licht, Bewegung und Inszenierung.