Monte's Garten Foto © Andy Juchli

Monet’s Immersive Garden
Schweizer Premiere!
seit 13. April 2022 in der Lichthalle MAAG

Das erste Mal in der Schweiz: «Monet’s Immersive Garden» ist eine 360-Grad-Erlebnisreise durch die Geschichte und die Werke eines der grössten Künstler des vergangenen Jahrhunderts. Dank der immersiven Inszenierung tauchen die Besuchenden in die Welt von Claude Monet ein. 40 Projektoren erzeugen in Verbindung mit Musik eine berauschende Farbwelt und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehene Weise lebendig und spürbar werden. Für die Betrachtenden verwandelt sich Illusion in Realität und lässt das Publikum mitten in Monets Garten treten.

Monet's Garten, Foto © Andy Juchli

„Ich will das Unerreichbare. Andere Künstler malen eine Brücke, ein Haus, ein Boot und das wars. Ich dagegen will die Luft malen, die die Brücke, das Haus, das Boot umgibt, die Schönheit der Luft, die diese Objekte umgibt und das ist nichts Unmögliches.“ (Claude Monet) 

Der französische Maler Claude Monet  (* 14. November 1840 in Paris; † 5. Dezember 1926 in Giverny, geboren als Oscar-Claude Monet) war ein bedeutender französischer Maler, dessen mittlere Schaffensperiode der Stilrichtung des Impressionismus zugeordnet wird. Monet schuf etwa 2.000 Gemälde und dazu sind elf Skizzenbücher, 110 Zeichnungen und 108 Pastelle bekannt.

Monet's Garten, Foto © Andy Juchli

Erste Anerkennung erfährt Monet im Pariser Salon 1865 mit (u.a.) Das Kap von la Héve bei Ebbe. Mehr und mehr findet Monet zu seinen zentralen Themen: Licht, Schatten, Wind und Wasser als Reflexionsfläche. Der Künstler nähert sich seinen Motiven an. U.a. konkret mit seinem Atelierboot. Mit dem Bild Impression – Sonnenaufgang 1872 schafft Monet ein Werk, dass 1874 die Kritiker spaltet und der Stilrichtig Impressionismus den Namen verleiht.

1882 entdeckt Monet an der normannischen Küste Felswände als Projektionsflächen des Lichts und wird endgültig zum «Maler des Meeres». Aus unterschiedlichen Blickwinkeln malt Monet immer wieder ähnliche Motive. Ansätze zur Serie werden sichtbar. Monet beginnt bei gleichen Motiven und gleicher Perspektive das Licht zu ganz unterschiedlichen Tageszeiten und Jahreszeiten festzuhalten (1890-1894). Mit den Serien Getreideschober, Waterloo Bridge, Pappeln und der Kathedrale von Rouen gelingt Monet endgültig der Durchbruch. Er zählt nun zu den bedeutendsten Malern seiner Zeit.

Auf der Suche nach anderem Licht bricht Monet in andere Länder auf. Er lässt sich inspirieren von den Pinien und Palmen der Riviera und hat mit diesen Bildern großen Erfolg. Monet beschäftigt sich u.a. mit London im Nebel oder mit der visuellen Perle Venedig.

1883 lässt sich Monet in Giverny, einem Dorf in Nordfrankreich nieder.

Aus dem normannischen Obstgarten wird mehr und mehr ein Paradiesgarten mit vielen exotischen Pflanzen, Blumen und einem Wassergarten. Es ist der Garten, der in die Geschichte eingeht. Der Teich und die Seerosen, die darin wachsen, werden zu Monets bestimmenden Motiv für die letzten 30 Jahre.

Monet's Garten, Foto © Andy Juchli