SIGNUM Saxophone Quartet © Andrej Grilc

SIGNUM SAXOPHONE QUARTET

Eine Uraufführung auf dem CLASSICAL BEAT Festival: Das SIGNUM Saxophone Quarrtet spielt die Premiere von Kai Schumachers „Transformer“, dass die Grenzen zwischen Klassik und Populärmusik verschiebt. Im Laufe seiner Karriere hat es Kai Schumacher immer wieder zu musikalischen Experimen- ten getrieben und so kombiniert er scheinbar unvereinbare Elemente mit überraschenden Ergebnissen. Den Bogen dahin schlägt das SIGNUM Saxophone quertet vom Barock über Jazz und Latin Jazz bis hin zur Neoklassik und zeigt so eindrucksvoll ihre große musikalische Bandbreite. Ausgehend von Johann Sebastian Bachs italienischem Konzert, sowie anderen Werken des Komponisten, die neu bearbeitet und modern interpretiert werden, beweisen die Musiker ihre Experimentierfreude und Vielseitigkeit, die sich auch in ihren originellen Programmen widerspiegelt.

SIGNUM SAXOPHON QUARTET
„Vier Saxofonisten, die den Saal zum Kochen bringen“
Das SIGNUM Saxophone Quartet hat durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen ein Zeichen in der internationalen Quartettszene gesetzt und sich mit seinen individuellen Programmkonzeptionen als eines der profiliertesten Ensembles seiner Generation etabliert. Die vier Musiker Guerino Bellarosa (Baritonsaxofon), Alan Lužar (Tenorsaxofon), Blaž Kemperle (Sopransaxofon) und Hayrapet Arakelyan (Altsaxophon) sind sich in Köln begegnet, wo sie 2006 das SIGNUM Saxophone Quartet gegründet haben. Nach Preisen bei internationalen Wettbewerben u.a. in Luga- no und Berlin spielt SIGNUM mittlerweile in Konzertsälen und bei Festivals in Europa und der ganzen Welt, beständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Begeg- nungen. Die Experimentierfreude und Vielseitigkeit der SIGNUMs spiegelt sich nicht nur in ihren originellen Programmen wider: Die vier jungen Musiker sind nicht nur als Quartett-Formation zu hören, sondern kreieren gleichzeitig immer wieder spannende, nie gesehene Kollaborationen und Klänge! Als Fair Players liegt SIGNUM das junge Publikum von Morgen ganz besonders am Herzen.


SIGNUM Saxophone Quartet © Andrej Grilc

Die stets smart in schwarz gewandeten Musiker pendeln zwischen Klassik, Jazz, Balkan und Latin. Auf der Bühne stehen die Jungs, spielen auswendig und geben richtig Gas. Kein Wunder, dass es in der Presse immer wieder Vergleiche mit Boy-Groups gab. So schrieb Verena Fischer-Zernin vom Hamburger Abendblatt über das SIGNUM Saxophon Quartet „Sind sie eine Wiedergeburt der Beatles? Vier Musiker, vier Typen und so selbstbewusst und unverschämt jungshaft wie einst die Pilzköpfe, treten auf die Bühne, spielen und bringen den Saal zum Toben und – es sind junge Mädchen im Publikum – zum Kreischen wie eine Popgruppe (...) Eine Mischung aus Männlichkeit und Sensibilität prägt das Musizieren der vier. Indem sie auswendig und im Stehen spielen, machen sie die Musik geradezu sichtbar. Wie sie sich in die Kurve legen, wer wen wann anschaut und wer wann vortritt, das alles hat mit der musikalischen Logik und Stimmführung zu tun – ersichtlich ohne dass die Künstler darüber nachdenken müssten. Ihre stupende Perfektion wird darüber beinahe nebensächlich (...)“

Im April erschien ihre neue CD bei der Deutschen Grammophon. Zehn Stücke verschiedener Komponisten von John Dowland über Max Richter, Philip Glass, Gabriel Fauré, Peter Gregson, Joep Beving, Tomaso Albinoni, Peteris Vasks, bis hin zu Paul Hindemith und Guillermo Lago sind auf dem Album zu hören.


Kai Schumacher © Kai Schumacher

Die Einspielung ist unter schwierigen Bedingungen entstanden. Corona hat es unmöglich gemacht zu reisen, sich zu treffen und gemein-sam zu spielen. Als „Tempo adagio“ bezeichnete Guerino Bellarosa diesen Prozess. Der Mensch und das was die Musiker des Quartetts jenseits der Musik auszeichnet ist der roten Faden von „Echoes“. 500 Jahre Musikgeschichte von der Geburt bis zum Tod, alle Phasen des menschlichen Lebens haben die Musiker als Motiv für ihre Stücke ausgewählt. Dafür haben sie sich intensiv mit den Stücken und deren Musiker auseinandergesetzt, sind tief eingetaucht, um die Emotionen der Künstler zu erspüren, die den Stücken zugrunde liegen. Für die Arrangements haben Sie in die Trickkiste der Stile und Techniken gegriffen, die sie während ihrer Ausbildung gelernt haben, um das Publikum, die Menschen, die zu ihren Konzerten kommen, mit ihrer Musik zu berühren.