Lisbet Guldbaek © Karim Foudil

HUGH COLTMAN UND & LISBET GULDBAEK

Unter musikalischer Leitung des Star-Saxofonisten und Komponisten Pierre Bertrand singen beim Festivalauftakt des CLASSICAL BEAT Festivals Jazzikonen Hugh Coltman und Lisbet Guldbæk exklusiv gemeinsam mit der musikalischen Wucht der CLASSICAL BEAT Big Band. Guldbæk sagt über die Zusammenarbeit: „Ich wollte auch diese einfachen, natürlichen Lieder weiterentwickeln und sie in Werke mit den Dimensionen eines großen Orchesters verwandeln. Während der Arbeit mit Pierre Bertrand ergab sich die Komposition auf natürliche Weise.“

LISBET GULDBAEK

Guldbæk (geboren in Dänemark) begann ihre musikalische Karriere im Alter von elf Jahren in der Titelrolle des Musicals „Annie“, weitere Musicalrollen folgten zunächst in Dänemark, später in Paris, wo sie seit den frühen 1990er-Jahren lebt. 2015 arbeitete sie bereits mit Pierre Bertrand zusammen: „Während der Arbeit mit Pierre Bertrand ergab sich die Komposition auf natürliche Weise und die ursprünglichen Lieder waren geboren. Pierre verstand es, die Musik über alle meine Erwartungen hinaus zu bringen“, sagt sie über die Entstehung des Albums „Beautiful“, das „unter dem Zeichen der Suche nach Emotionen“ steht.

Hugh Coltman © Crista Rock

HUGH COLTMAN

Coltman (*1972 in Großbritannien) lebt in Paris und war früher Lead-Sänger der Blues-Rock-Gruppe „The Hoax“, mit der er in ganz Europa und Nordamerika auftrat. Nach den Bühnen folgte die Straße, als er nach Paris zog und zunächst Straßenmusik machte, bevor er als Folk-Rock-Songwriter Erfolge feierte und schließlich den Jazz für sich entdeckte.

Auf seinem Album „Who’s Happy?“ erkundet er den farbenreichen Sound des New Orleans Jazz. Alles begann 2012: Hugh Coltman entdeckte „die Nonchalance von Jazzmusikern, die mehr Rock’n’Roll sind als viele Rockmusiker“. Die Stars seiner Kindheit, wie Kid Ory

Pierre Bertrand © Helke Rüder

PIERRE BERTRAND

Bertrand (*1972 in Nizza) spielt Saxophon (Tenor und Sopran), Flöte, Klarinette und Klavier. Er schloss seine Studien am Konservatorium von Paris (CNSMDP) mit einem ersten Preis in Harmonie (1996) und Kontrapunkt (1998) sowie einem Diplom in Jazz-Arrangement ab. 1998 gründete er mit dem Trompeter Nicolas Folmer die „Paris Jazz Big Band“ (PJBB), deren Ko-Leiter er ist und auch hauptsächlicher Komponist und Arrangeur. Mit ihnen nahm er die Alben „À suivre“ (2000, Cristal Records), „Méditerranéo“ (2002), das eine musikalische Reise ums Mittelmeer bietet, und „Paris 24 H“ (2004, Cristal Records) auf. Letzteres thema- tisiert Alltagsszenen aus dem Großstadtleben von Paris wie einen Motorradfahrer im Stau in „Le Cyclopathe“. Sie spielten bei den Verleihungen des Filmpreises César 2005 und im selben Jahr auf dem Jazzfestival von Marciac. Des Weiteren steht Bertrand regelmäßig auf den Bühnen der französischen Jazzfestivals wie Jazz à Juan, Jazz à Vienne und Jazzdor. Er ist Professor für Jazzkomposition am CNR in Paris und gibt Master-Klassen am CNSM.