St. Gallen (CH)

Robes politiques - Frauen Macht Mode
bis 6.2.2022

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz: Anlässlich des Jubiläums zeigt das Textilmuseum Kostüme und Accessoires, die weiblichen Machtanspruch und weibliche Machtrepräsentation im Wandel von Gesellschaft, Politik und Mode versinnbildlichen. Gezeigt werden Kleider und Accessoires von illustren Persönlichkeiten wie Kaiserin Elisabeth («Sisi»), kämpferischen Politikerinnen wie Margaret Thatcher oder modischen Trendsetterinnen wie Präsidentengattin Jacqueline Kennedy.

Textilmuseum St. Gallen | www.textilmuseum.ch

 

Modeaufnahme, rotes Cape, Walde Huth, 1956 © Deutsches Historisches Museum/ S. Ahlers / Archiv Schmölz+Huth - Heringson, Wuppertal

Stuttgart

Fashion?! Was Mode zu Mode macht
24.10.2020 - 3.4.2022
im Alten Schloss in Stuttgart

Wie entsteht Mode? Wer entscheidet eigentlich, was in oder out ist? Wie und warum verändert sich die Bedeutung von einzelnen Kleidungsstücken? Welche Rolle spielt Mode in unserem Alltag? Diesen und weiteren Fragen spürt das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart mit der Ausstellung „Fashion?! Was Mode zu Mode macht“ vom 24.Oktober 2020 bis 25. April 2021 nach.

Ausgehend von individuellen Auseinandersetzungen mit Mode, will die Große Landesausstellung die Komplexität des Modesystems in einer kritischen, aber auch unterhaltenden Darstellung anschaulich machen. Die Präsentation reflektiert gesellschaftliche Mechanismen und die Kommunikation von Mode. Sie fragt nach Geschlechter- und Körperbildern und beleuchtet den Wandel von Stilikonen und Vorbildern. Nicht zuletzt werden die sich verändernden Konsumpraktiken in den Blick genommen.

Auf über 1000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung klassische Highlights internationaler Modegeschichte von den 1950er Jahren bis heute. Darunter opulente Haute-Couture-Entwürfe bekannter Designer*innen, aber auch Alltagskleidung, Modefotografie, Modeskizzen oder Fashion-Magazine. Highlights bilden legendäre Kleider der europäischen Modegeschichte der letzten 70 Jahre von berühmten Modehäusern wie Dior oder Chanel bis zu Entwürfen bekannter Designer*innen wie Karl Lagerfeld oder Vivienne Westwood. Aber auch Originalkleider vergangener Stil-Ikonen, etwa Kaiserin Elisabeth von Österreich, Marlene Dietrich oder David Bowie, sind Höhepunkte der Ausstellung. Bezüge zur regionalen Mode- und Textilindustrie begleiten die Besucher*innen durch die Ausstellung und stellen Verbindungen zwischen lokaler und globaler Modeproduktion dar.

Die Ausstellung thematisiert auch die Rolle von Social Media im Fashion-Bereich. Einen besonderen Stellenwert erhält die Interaktion der Besucher*innen: Ein Fragenparcours regt zum Mitgestalten und zur Reflektion über den eigenen Umgang mit Kleidung an.

Ziel der Großen Landesausstellung ist es, die Vielschichtigkeit des Phänomens Mode und dessen unterschiedliche Einflussfaktoren aufzuzeigen. Ästhetisch ansprechende Objekte, die interaktive Einbindung der Besucher*innen und eine emotional ansprechende Gestaltung laden zur Auseinandersetzung mit dem oft nur scheinbar eindeutigen und einfachen Thema Mode ein.

Landesmuseum Württemberg |www.landesmuseum-stuttgart.de